Archäologischer Fund in Schweden: Überreste einer schwangeren Frau aus der Steinzeit entdeckt

Tausende Jahre alt: Auf einer kleinen Insel vor Gotland haben Archäologen die Überreste einer schwangeren Frau entdeckt.
picture alliance/dpa)- In einer Höhle vor Gotland wurden Überreste einer schwangeren Frau entdeckt.
- Der Fötus im Mutterleib war 32 bis 34 Wochen alt und laut Archäologe sehr gut erhalten.
- Der Fund ist sehr ungewöhnlich – er wurde auf einer kleinen Insel vor Gotland gemacht.
- Das Alter wird per Kohlenstoffdatierung geprüft, Schätzungen liegen bei 7000 bis 10.000 Jahren.
- Der Fund deutet auf frühe Besiedlung nach der letzten Eiszeit und mehr als nur Erkundungen hin.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In einer Höhle auf einer kleinen Insel vor Gotland in Schweden sind die Überreste einer schwangeren Frau aus der Steinzeit entdeckt worden.
Der 32 bis 34 Wochen alte Fötus im Mutterleib der jungen Frau sei „sehr gut erhalten“, sagt der Archäologe Alexander Roesen Sjöstrand, ein unabhängiger Forscher mit Verbindung zur Universität Uppsala. Der „sehr ungewöhnliche“ Fund sei auf einer Insel vor der Küste der schwedischen Insel Gotland gemacht worden.
Schwangere gehörte zu einer Erkundungstruppe
Sjöstrand erklärt, Schätzungen zufolge seien die Überreste zwischen 7000 und 10.000 Jahre alt, höchstwahrscheinlich jedoch etwa 9000 Jahre. Demnach werden die Überreste einer Kohlenstoffdatierung unterzogen, um ihr genaues Alter zu bestimmen.
Dem Archäologen zufolge deutet der Fund der schwangeren Frau darauf hin, dass Menschen auf der Insel lebten, kurz nachdem sie nach der letzten Eiszeit aus der Ostsee aufgetaucht war. Demnach handelte es sich nicht nur um eine Erkundungsgruppe. „Es ist wirklich spannend, weil es einen Einblick darin gibt, wie Erkundungen ausgeführt wurden“, erläutert Sjöstrand. „Wie sich die Menschen in der Ära der Jäger und Sammler in der Steinzeit fortbewegten.“ (Text: AFP-Agenturmaterial)
