DHL in Leizen: Quecksilberverdacht: Paketzustellzentrum bei Rostock geräumt

Quecksilber bei DHL in Leizen (Symbolbild).
Marc Müller/dpa- DHL-Zustellzentrum in Leizen evakuiert – Verdacht auf freigesetztes Gift.
- Eine 50-jährige Zustellerin meldete Beschwerden ähnlich einer Vergiftung.
- Kontakt mit einer unbekannten Flüssigkeit seit Freitag könnte Ursache sein.
- Polizei und Feuerwehr vor Ort; Tests laufen, Stoff noch unklar.
- Möglicher Bezug zu Neustadt-Glewe wird geprüft: dort Quecksilber in Blumen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Leizen in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Paketzustellzentrum wegen eines Quecksilber-Verdachts evakuiert worden. Eine 50 Jahre alte Paketzustellerin habe sich wegen körperlicher Beschwerden, die einer Vergiftungserscheinung ähneln, an die Polizei gewandt, teilte das Polizeipräsidium Rostock am Dienstagabend mit. Die Beschwerden könnten nach Angaben der Frau im Zusammenhang mit einer Flüssigkeit stehen, mit der sie am Freitag in Kontakt gekommen sei.
Die Polizei räumte das Zustellzentrum, Spezialkräfte der Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz. Außerdem prüft die Polizei einen möglichen Zusammenhang mit einem Vorfall in Neustadt-Glewe (Kreis Ludwigslust-Parchim), wo vergangene Woche zwei Frauen durch Quecksilber Vergiftungen erlitten. Das Quecksilber befand sich in einer Blumenlieferung. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte, steht noch nicht fest, ob in dem neuen Fall auch Quecksilber eine Rolle spielt – die Tests laufen noch.
ran/awe/mic