Der Deutsche Wetterdienst hat seine Wetter- und Warnlage für Dienstag, 5. Mai, aktualisiert. Nach den aktuellen Angaben drohen im Tagesverlauf in mehreren Teilen Deutschlands erneut Gewitter, Starkregen und örtlich auch Unwetter.
Betroffen sind vor allem Teile von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern. Auch in Berlin und Brandenburg kann es im Tagesverlauf und in der Nacht zum Mittwoch kräftig regnen. Im Norden bleibt die Lage vielerorts ruhiger, an den Küsten sind jedoch zeitweise Windböen möglich.
Die Hauptgefahr geht laut DWD von Starkregen aus. In vielen Regionen werden bei Gewittern Regenmengen zwischen 15 und 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit erwartet. Lokal kann es auch darüber hinausgehen. In einzelnen Gebieten sind unwetterartige Regenmengen möglich.
Zusätzlich können kleinkörniger Hagel sowie Wind- oder Sturmböen auftreten. In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind Windböen um 60 km/h möglich. In Südbayern, Nordbayern und Baden-Württemberg nennt der DWD örtlich Sturmböen um 80 km/h.
Besonders kritisch kann die Lage in der Nacht zum Mittwoch werden. Dann gehen die Gewitter in mehreren Regionen in länger anhaltenden Regen über. In Teilen von Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sind teils größere Regenmengen innerhalb mehrerer Stunden möglich.
Diese Regionen sind heute betroffen
Region
Erwartete Wettergefahren
Nordrhein-Westfalen
Ab dem Nachmittag vor allem in der Osthälfte Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm. Örtlich sind Unwetter mit mehr als 25 l/qm möglich. In der Nacht zum Mittwoch verbreitet Regen, gebietsweise Starkregen mit 20 bis 35 l/qm. Im Osten sind teils 35 bis 50 l/qm möglich.
Hessen
Ab Dienstagnachmittag Schauer und Gewitter. Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm, örtlich Unwetter möglich. In der Nacht zum Mittwoch teils 35 bis 60 l/qm möglich. Hauptschwerpunkt ist voraussichtlich Nord- und Osthessen.
Niedersachsen und Bremen
Ab dem Nachmittag vor allem in Südniedersachsen Gewitter mit stürmischen Böen um 65 km/h, Starkregen bis 25 l/qm in einer Stunde und kleinkörnigem Hagel. Lokal sind Unwetter durch heftigen Starkregen möglich. In der Nacht verlagert sich der Regen noch etwas nach Norden, etwa bis in den Großraum Hannover.
Rheinland-Pfalz und Saarland
Von Süden her schauerartige, ab dem Nachmittag teils gewittrige Regenfälle. Dabei Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit. Örtlich sind Unwetter gering wahrscheinlich. Auch Windböen um 60 km/h und kleinkörniger Hagel sind möglich.
Thüringen
Ab dem Nachmittag örtlich Gewitter mit unwetterartigem Starkregen um 25 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Böen um 55 km/h. In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise Starkregen mit 20 bis 35 l/qm.
Sachsen-Anhalt
In der Nacht zum Mittwoch von Süden her schauerartig verstärkter Regen, teils gewittrig durchsetzt. Verbreitet werden 20 bis 30 l/qm in 12 Stunden erwartet, regional sind bis 50 l/qm möglich.
Sachsen
In der Nacht zum Mittwoch schauerartig verstärkter Regen, teils gewittrig. Dabei verbreitet 20 bis 30 l/qm in 12 Stunden, regional auch bis 50 l/qm möglich. Am Mittwoch lassen die Niederschläge nach, am Nachmittag sind einzelne kurze Gewitter möglich.
Berlin und Brandenburg
Ab dem Nachmittag örtlich kräftige Gewitter mit Starkregen. Schwerpunkt ist voraussichtlich am Abend in der Südhälfte bis etwa Berlin. In der Nacht zum Mittwoch gebietsweise, teils kräftiger Regen.
Baden-Württemberg
Am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Sturmböen um 80 km/h und Hagel. Eng begrenzt ist unwetterartiger Starkregen um 30 l/qm nicht ausgeschlossen.
Nordbayern
Ab dem Nachmittag bis in die erste Hälfte der Nacht zum Mittwoch mancherorts Gewitter mit Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen um 80 km/h. Strichweise ist Starkregen um 30 l/qm möglich.
Südbayern
Ab dem Nachmittag bis eingangs der Nacht zum Mittwoch geringe Gewitterneigung. Dabei örtlich Starkregen um 20 l/qm in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen um 80 km/h möglich. Am Mittwoch steigt die Gewitterneigung deutlich an.
Schleswig-Holstein und Hamburg
Keine Gewitterlage im Schwerpunkt. Von Dienstagabend bis Mittwochabend sind an der Nordseeküste zeitweise einzelne Windböen um 55 km/h möglich.
Mecklenburg-Vorpommern
Nach DWD-Angaben werden zunächst keine warnwürdigen Wettererscheinungen erwartet. Es bleibt jedoch wechselhaft mit zeitweisem Regen, vor allem im Landesinneren und in der Südhälfte.
Ausblick auf Mittwoch
Auch am Mittwoch bleibt die Wetterlage in mehreren Regionen unbeständig. In der Mitte und im Süden können erneut Gewitter mit Starkregen auftreten. In Teilen der nördlichen Mitte fällt anfangs noch Stark- oder Dauerregen. Erst im weiteren Wochenverlauf zeichnet sich vorübergehend eine Beruhigung ab.
Hinweis: Die Angaben beruhen auf den aktuellen Wetter- und Warnlageberichten des Deutschen Wetterdienstes vom Dienstagmorgen, 5. Mai 2026. Konkrete amtliche Warnungen können sich kurzfristig ändern.