Eisheilige bestimmen das Wetter: In diesen Regionen gibt es nochmal Frost

Der Garten kann noch einmal Frost abbekommen.
OLAYOLA / shutterstock.comDeutschland erlebt zu den Eisheiligen noch einmal eine kühle Wetterphase. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist in weite Teile des Landes polare Meeresluft eingeflossen. Tiefdruckeinfluss sorgt vielerorts für wechselhaftes Wetter mit Schauern, Gewittern, Graupel und kräftigem Wind. Besonders in den Nächten kann es regional noch einmal empfindlich kalt werden.
Frost ist dabei nicht überall gleich wahrscheinlich. Betroffen sind vor allem das Bergland, geschützte Täler, höhere Lagen und stellenweise auch bodennahe Bereiche im Flachland. Regional unterscheiden sich die Aussichten deutlich.
Wo droht noch einmal Frost?
Region
Zeitraum
Frostgefahr laut DWD-Vorhersage
Besonders betroffen
Kein flächendeckender Frost, aber regionale Risiken
Ein flächendeckender Frost ist nach der aktuellen DWD-Vorhersage nicht zu erwarten. Die Frostgefahr ist regional begrenzt und betrifft vor allem bodennahe Bereiche, Senken, Tal- und Muldenlagen sowie höhere Regionen.
Für Gartenbesitzer ist die Lage dennoch relevant. Empfindliche Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Basilikum, Sommerblumen und frisch gesetzte Balkonpflanzen sollten in frostgefährdeten Regionen in den kalten Nächten geschützt werden. Das gilt besonders für die Nächte zum Freitag und zum Sonntag.
Wann lässt die Frostgefahr nach?
Bis zum Wochenende bleibt es vielerorts kühl und wechselhaft. Schauer, Gewitter, Graupel und in den Alpen Schnee prägen das Wetter. Eine deutlichere Entspannung zeichnet sich erst in der kommenden Woche ab.
Nach der 10-Tage-Vorhersage des DWD wird es zunächst noch wechselhaft, später aber zunehmend trocken und deutlich wärmer. Von Mittwoch, 20. Mai, bis Freitag, 22. Mai, erwartet der DWD einen Übergang zu Hochdruckwetter. Dann steigen die Temperaturen verbreitet deutlich an, tagsüber sind teils mehr als 25 Grad möglich. Nachts besteht nach aktueller Prognose keine Frostgefahr mehr.
