Extreme Unwetter in Deutschland: Karte zeigt betroffene Regionen

Heute drohen teilweise schwere Gewitter.
Bernd März/dpaIm Tagesverlauf verlagern sich Gewitter und schauerartig verstärkter Regen vom Westen und Südwesten allmählich nach Nordosten. Auch im Osten treten gebietsweise Gewitter auf, die weiter nordostwärts ziehen. Die Lage bleibt dabei regional angespannt, weil Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich sind.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes können gebietsweise 15 bis 25 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Regional ist auch heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde möglich. Das entspricht bereits einer Unwetterlage.
Diese Regionen sind besonders betroffen
Betroffen sind am Montag vor allem der Westen, Südwesten, Süden und Osten Deutschlands. Vom Niederrhein bis nach Schleswig-Holstein bleibt es zwar wechselnd bewölkt und nur vereinzelt schaueranfällig. In weiten Teilen des Westens, Südens und Ostens muss dagegen mit Schauern und teils kräftigen Gewittern gerechnet werden.
Lokal extremes Unwetter möglich
Neben Starkregen sind auch Sturmböen der Stärke Bft 8 bis 9 möglich. Das entspricht Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h. Hagel ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Mit geringer Wahrscheinlichkeit kann es außerdem zu mehrstündigem Starkregen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden kommen.
Im Süden treten kräftige Schauer und Gewitter voraussichtlich eher vereinzelt auf. Dort kann die Entwicklung aber lokal besonders heftig ausfallen. Möglich sind Unwetter durch Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, sehr lokal sogar mehr als 40 Liter pro Quadratmeter pro Stunde. Auch Hagel und schwere Sturmböen bis Bft 10 können auftreten.
Hitze im Südosten hält zunächst an
Im Südosten Deutschlands bleibt die Wärmebelastung bis zum Abend hoch. Dort steigen die Temperaturen lokal noch einmal auf bis zu 32 Grad. Auch im Osten wird es mit Höchstwerten bis 32 Grad sehr warm. In den übrigen Regionen liegen die Temperaturen meist zwischen 25 und 29 Grad.
Abseits der Gewitter weht überwiegend schwacher bis mäßiger Nordwestwind. In Gewitternähe kann der Wind jedoch deutlich auffrischen und gefährliche Böen erreichen.
Gewitter ziehen in der Nacht nach Osten ab
In der Nacht zum Dienstag ziehen die Gewitter im Osten allmählich ab. Im Süden sind anfangs noch einzelne kräftige Gewitter mit ähnlichen Begleiterscheinungen wie am Tag möglich. Im Laufe der Nacht lässt die Unwettergefahr aber nach, und die Wetterlage beruhigt sich schrittweise.
Sonst bleibt es überwiegend trocken und teilweise gering bewölkt. Die Tiefstwerte liegen meist zwischen 20 und 15 Grad, im Nordwesten zwischen 15 und 10 Grad.
Auch am Dienstag wieder Gewittergefahr
Am Dienstag bleibt das Wetter wechselhaft. Im Tagesverlauf können sich vom Süden bis in die mittleren Landesteile erneut teils starke Gewitter entwickeln. Lokal besteht wieder erhöhtes Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. In der Nordhälfte sind dagegen nur vereinzelt Schauer zu erwarten.
In der Nacht zum Mittwoch können abgesehen vom äußersten Westen und Nordwesten gebietsweise teils starke Gewitter auftreten. Auch dann bleibt die Unwettergefahr regional erhöht.
