Feuer vor Bordeaux: Apokalyptische Bilder aus der französischen Flammenhölle

Durch die Feuer ausgebrannte Autos auf einem Campingplatz bei Le Porge.
Imago/Anadolu Agency- Waldbrände in der Gironde nahe Bordeaux halten an, die Lage gilt als insgesamt stabil.
- Über 42.000 Hektar verbrannten seit dem 22. Juli, 220.000 Menschen wurden evakuiert.
- Aktiver Brandherd liegt zwischen Marcheprime und Pierroton – weniger Wind hilft den Einsatzkräften.
- Rund 2500 Feuerwehrleute und 1500 Soldaten kämpfen, Gegenfeuer schaffen Pufferzonen.
- Behörden warnen vor Rauch und Schadstoffen; am Dienstag droht Hitze mit über 40 Grad.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Zahl der Brandherde in der südwestfranzösischen Region Gironde ist am Montag (28. Juli) im Vergleich zum Vortag zurückgegangen. Die Feuerwehr habe den Waldbrand aber nach wie vor nicht unter Kontrolle, sagt ein Sprecher der Einsatzkräfte.
Die Wetterbedingungen bezeichnet der Sprecher als günstig, es sei weniger windig. Der aktivste Brandherd befinde sich zwischen Marcheprime und Pierroton südwestlich von Bordeaux.
Der Brand in der Gironde war am Mittwoch (22. Juli) in Saumos im Westen des Départements ausgebrochen und hat bereits eine Fläche von 42.000 Hektar verwüstet. 220.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Bilder aus der Flammenhölle

Der Wald und das Buschwerk brennen zwischen den Orten Saumos and Le Porge.
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3100 Hektar Wald sind allein zwischen Saumos and Le Porge zu Asche geworden.
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Der Waldbrand im Großraum Bordeaux im Südwesten Frankreichs spitzt sich zu. Das Feuer ist nach Angaben von Bürgermeister Thomas Cazenave inzwischen rund 15 Kilometer von der Metropole entfernt. Die Einwohner von Bordeaux bereiteten sich derzeit nicht auf eine Evakuierung vor. Zugleich betonte er, die Stadt sei darauf vorbereitet, auf jede mögliche Entwicklung zu reagieren.
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Blick über das Bassin d'Arcachon (Becken von Arcachon oder Bucht von Arcachon), eine etwa 155 Quadratkilometer große Bucht im Südwesten Frankreichs bei Bordeaux.
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Ein Anwohner versucht mit einem „Wasserstrählchen“ den durch die Brände aufgeheizten Boden zu „kühlen“.
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Innenminister Nuñez warnte vor einem langwierigen Einsatz. „Das Feuer wird lange zu bekämpfen sein.“ Rund 2500 Feuerwehrleute, unterstützt von etwa 1500 Soldaten, kämpfen gegen die Flammen.
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Evakuierte in einer Halle in Bordeaux.
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Feuerwehrleute nutzen Gegenfeuer, um Vegetation vor einem Waldbrand zu entfernen und so eine brennstofffreie Pufferzone in Marcheprime westlich von Bordeaux zu schaffen, da seit dem 22. Juli ein Waldbrand den Wald nördlich des Arcachon-Beckens (Gironde) verwüstet.
Alain Jocard/AFP/dpa
Die Folgen der Brände sind inzwischen auch im Alltag der Menschen spürbar. Dichter Rauch hat Teile der Départements Gironde und Landes verdunkelt. Die Behörden warnen vor gesundheitsschädlichen Stoffen wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und Schwermetallen. In betroffenen Orten steigt die Nachfrage nach Atemmasken.
Imago/MAXPPPBrandsituation derzeit „insgesamt stabil“
Die Einsatzkräfte bezeichnen die Brandsituation derzeit als „insgesamt stabil“. Es habe im Laufe der Nacht „keine nennenswerten Entwicklungen gegeben“, hieß es am Montagmorgen in einer Pressemitteilung. Die Einsatz- und Rettungskräfte seien „weiterhin in vollem Umfang im Einsatz und setzen ihre Aufgaben vor Ort fort“.
Am Sonntagabend (26. Juli) sprach die Präfektur noch von einer „ungünstigen“ Lage. Die Regionalregierung setzte den Betrieb von Ferienlagern und Pfadfinderlagern sowie von behindertengerechten Aufenthalten in der Gironde aus. Touristen wurde empfohlen, „nicht zu kommen“ und „ein anderes Reiseziel in Betracht zu ziehen“.
Die Feuerwehr befürchtet eine erneute mögliche Verschärfung der Lage am Dienstag (28. Juli) , da für die Gironde dann starke Hitze mit Temperaturen von über 40 Grad angekündigt ist. (mit AFP-/dpa-Agenturmaterial)
