STZ+STZ+Gauguin in der Südsee
: Aus der Traum vom Paradies

Palmen, Strand, leicht bekleidete Mädchen – mit seinen Gemälden prägt Paul Gauguin die Klischeevorstellungen der Südsee. Doch seine Bilder sind Trugbilder eines Traumes. Die unberührte Zivilisation, die er auf Tahiti vorzufinden hofft, ist ein von der Kolonialverwaltung vernichtetes Paradies.
Von
Theodor Kissel
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • In der Südsee sucht Gauguin das irdische Paradies, doch das ist längst zerstört. Das Gemälde „Parau Api“ (Gibt’s was Neues?) entsteht 1892 auf Tahiti.

    imago/UIG
  • Der französische Maler Paul Gauguin (1848-1903) mit zwei seiner Kinder im bretonischen Fischerort Pont-Aven.

    imago/Harald Lange
  • In der Südsee sucht Gauguin das irdische Paradies, das Bild „Tahitianische Frauen am Strand“ entsteht 1891.

    imago/UIG
  • Doch das Paradies ist längst zerstört. „Drei tahitianische Frauen“, entstanden 1896

    imago/piemags
  • Gefangen im eigenen Mythos: Paul Gauguin

    imago/UIG
  • Gauguins Flucht aus Europa scheitert, auch in der Südsee ist der Kolonialismus längst angekommen.

    imago/UIG
  • „Unter dem Pandanus“, gemalt 1891.

    imago/UIG
  • Bei der Arbeit: Gauguin im Jahr 1893

    imago/Photo12
  • Rückkehr ausgeschlossen: Mit 54 Jahren stirbt Gauguin einsam in seiner Hütte in Atuona auf Hiva Oa.

    imago/UIG
1 / 9