Halloween nützt dem Handel: Kürbisse, Kostüme und Co. sorgen für klingelnde Kassen

Viele legen sich zur Halloween-Zeit gruselige Dekoration für ihre Gärten zu.
Martin Schutt/dpa- Der HDE erwartet Halloween-Umsätze von 537 Millionen Euro in diesem Jahr.
- Prognose: plus 3,3 Prozent trotz gedämpfter Konsumstimmung, so der Verband.
- Am häufigsten geplant sind Käufe von Süßigkeiten, Deko und Kostümen.
- Für Süßwaren und Schminke wollen Verbraucher weniger ausgeben als zuvor.
- Seit mehreren Jahren Aufwärtstrend – höher als 2019 vor der Corona-Pandemie.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr mit Halloween-Umsätzen in Höhe von 537 Millionen Euro. Die erwarteten Erlöse könnten um 3,3 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr – und das trotz der allgemein eher gedämpften Konsumstimmung im Land, teilte der Branchenverband mit. Das überrasche durchaus und sei als positives Signal der Stabilität zu werten, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Halloween löst im Einzelhandel alles andere als Furcht aus, denn das Gruselfest bleibt für viele Handelsunternehmen ein wichtiger Umsatzimpuls.“

Beleuchtete sogenannte Rübengeister stehen am Morgen vor einem Haus. Bei dem Herbstbrauch werden Rüben ausgehöhlt, Gesichter hineingeschnitzt und am Ende von innen mit einer Kerze beleuchtet.
Thomas Warnack/dpaSüßes, Deko, Verkleidung: Das kaufen die Menschen hierzulande
Die Daten entnimmt der HDE einer Umfrage, die er beim Marktforschungsinstitut Köln in Auftrag gegeben hat. Den Angaben zufolge wurden mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren befragt.
Die meisten Befragten (51,2 Prozent) gaben an, zu Halloween Süßigkeiten kaufen zu wollen, gefolgt von Dekoartikeln (45,1 Prozent) und Kostümen (39,6 Prozent). Weitere Ausgaben für das Fest planen die Menschen demnach für andere Lebensmittel und Getränke, Schmuck, Schminke, Spielwaren und Haushaltsartikel.
Für Süßwaren und Schminke wollten die Verbraucher allerdings weniger ausgeben als im Vorjahr, teilte der HDE weiter mit. Bei allen anderen Kategorien habe die Kauffreude dagegen zugenommen. Der Aufwärtstrend sei seit mehreren Jahren zu beobachten: Die erwarteten Umsätze für dieses Jahr lägen um 69 Prozent höher als noch 2019 vor der Corona-Pandemie.