Heizöl aktuell: Preise sinken - Was Experten jetzt empfehlen

Sollte man aktuell Heizöl kaufen? Wo stehen die Preise heute und welche Prognosen und Empfehlungen gibt es?
Patrick Pleul/dpaBeim Kauf von Heizöl gilt es, den richtigen Zeitpunkt abzuwägen, um möglichst viel Geld zu sparen und in keine Kostenfalle zu geraten. Soll man jetzt bei den Preisen zugreifen und den Tank füllen, oder wartet man noch ab und hofft auf Preissenkungen? Hier gibt es die aktuellen Entwicklungen und Empfehlungen im Überblick.
Heizölpreise heute: Entwicklung am 27. Juli 2026
Die Heizölpreise sind laut Tecson am Montag, 27. Juli 2026, gefallen. Zuletzt kletterten die Preise auf einen neuen Höchststand. Gründe dafür sind weiterhin die Lage im Iran und in der Straße von Hormus. Laut Tecson liegt der überregional erhobene Durchschnittspreis heute bei 1,38 Euro pro Liter Heizöl. Im Vergleich zum vergangenen Freitag ist das ein Rückgang von über 3 Prozent, aber zum Vormonat sind die Heizölpreise um 17,5 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich sind die aktuellen Preise um 44,0 Prozent teurer.
Das Heizöl-Portal Fastenergy gibt den aktuellen Durchschnittspreis von Heizöl in Deutschland am Montagmorgen mit 131,52 Euro pro 100 Liter an.
Heizöl kaufen oder warten: Prognose und Empfehlung
Das Ölmarktportal Fastenergy rechnet damit, dass der Heizölpreis in Zukunft wieder klettert und rät: „Daraus (aus dem Preisrückgang am Montag, Anm. der Redaktion) könnte sich für Ölheizer nochmals eine gute Kaufgelegenheit vor dem erwarteten Ansturm im Spätsommer bzw. Herbst ergeben. Wir sehen bislang nämlich keine Trendwende, sondern lediglich einen Rücksetzer vor einem sehr wahrscheinlichen weiteren Anstieg."
Das Heizöl-Portal Tecson schreibt: „Die Ölpreise sind derzeit überteuert. Man muss wohl versuchen, das auszusitzen, darf sich allerdings zum Herbst hin nicht in einen Kaufzwang bringen lassen."
Durchschnittliche Heizölkosten für ein Einfamilienhaus
Die durchschnittlichen Heizölkosten für ein Einfamilienhaus betrugen laut Vergleichsportal Verivox in der vergangenen Heizperiode rund 1554 Euro. Das entspreche einem leichten Anstieg von rund einem Prozent. Ein Preisrückgang bei Heizöl gleiche den gestiegenen Wärmebedarf nahezu aus. Wie viel der einzelne Haushalt konkret bezahlt habe, hänge aber vom Zeitpunkt der Heizölbestellung ab.
