Nach Suchaktion bei Kiel
: Totes Kleinkind gefunden – vermutlich vermisste Dreijährige

Mit Hubschrauber, Drohnen und vielen Helfern suchte die Polizei nach einer vermissten Dreijährigen. Nun wurde ein totes Kleinkind gefunden. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das kleine Mädchen.
Von
red/dpa
Preetz
Jetzt in der App anhören

Ein totes Kleinkind wurde gefunden.

Frank Molter/dpa
  • In Preetz bei Kiel wurde am Vormittag ein totes Kleinkind gefunden.
  • Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die seit gestern vermisste Dreijährige.
  • Die Polizei suchte seit Mittwoch mit einem Großaufgebot nach dem autistischen Mädchen.
  • Das Kind war auf medizinische Hilfe angewiesen – die Eltern hatten es als vermisst gemeldet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Polizei hat am Vormittag in Preetz bei Kiel ein totes Kleinkind gefunden. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um das seit gestern Mittag vermisste dreijährige Mädchen, wie die Polizei mitteilte.

Die Eltern hatten das autistische Mädchen gestern Mittag als vermisst gemeldet. Zahlreiche Polizisten und Feuerwehrleute, aber auch Anwohner hatten bis zum frühen Donnerstagmorgen ohne Erfolg nach dem Kind gesucht. Auch ein Hubschrauber und Drohnen kamen zum Einsatz. Um 7.00 Uhr am Morgen nahmen etliche Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin die Suche wieder auf. Gegen 9.30 wurde das tote Kind gefunden. Weitere Informationen will die Polizei in einer Pressekonferenz um 11 Uhr in der Polizeidirektion Kiel bekanntgeben.

Erinnerungen an Arian

Die Suche weckte Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde (Niedersachsen), der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Zeitweise waren bis zu 1.200 Helfer beteiligt – sie durchkämmten Dörfer, Wiesen und Wälder, auch ein Fluss wurde abgesucht. Die Einsatzkräfte suchten auch mit Hunden nach dem Jungen, mit Pferden, Helikoptern, Drohnen, Wildtierkameras, einem Tornado-Flieger, Booten und Tauchausrüstung.

Auch Arians Fall ging tragisch aus. Zwei Monate später, im Juni, fand ein Landwirt beim Mähen einer Wiese in Estorf im Landkreis Stade die Leiche des Kindes. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.