Schnaps mit Schlangen, Skorpionen, Penissen, Mäusen und Zehen: Diese alkoholischen Getränke mit dem gewissen Etwas sind nicht jedermanns Sache. Wir stellen zehn der widerlichsten Spirituosen vor, die in aller Welt getrunken werden. Na denn Prost!
Spirituosen – umgangssprachlich auch Schnaps oder Fusel genannt – werden aus natürlichen, vergorenen pflanzlichen Erzeugnissen hergestellt. Die Zutaten sind mitunter gewöhnungsbedürftig.
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Kobrawein: Schlangenschnaps oder Schlangenwein hat es buchstäblich in sich. In der Flasche befindet sich der Körper einer Giftschlange wie einer Kobra. Das Gift des in China und Vietnam beliebten Getränks wird durch den Alkohol unwirksam.
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Mauswein: Diese Spezialität ist in einigen Regionen Chinas, Thailands und Nordkoreas sehr beliebt. In Flaschen mit Reiswein werden Babymäuse gegeben, was dem Wein angeblich eine herbe Note verleihen soll.
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Aalwein: In Vietnam ist Reiswein sehr beliebt, der mit Aalen verfeinert wird. Die Fische werden im Fluss Mekong gefangen und ein Jahr in Wein gegoren, bevor der Trunk servierfertig ist.
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Skorpion-Wodka: Diese Spezialität aus England enthält ein speziell auf einer Skorpion-Farm gezüchtetes Spinnentier in der Flasche. Der Geschmack soll süß und weich auf der Zunge sein und nach Anis und Ingwer schmecken. Die Spirituose kann man auch im Internet bestellen – mit dem Hinweis: „Stachel vor Verzehr entfernen“.
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Wurm-Schnaps: Mezcal ist eine Spirituose aus Mexiko, die aus Agaven gewonnen wird. Einige Mezcal-Marken enthalten eine Schmetterlingsraupe, die dem Getränk beim Abfüllen beigefügt wird.
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Sourtoe-Cocktail: In Dawson City, einer Kleinstadt im Norden Kanadas, gehört man erst richtig dazu, wenn man eine mumifizierte Zehe, die im Whiskey schwimmt, mit den Lippen berührt. Der bizarre Cocktail wird im Sourdough-Saloon angeboten. Wer die Zehe verschluckt, muss eine Strafgebühr von über 500 Dollar bezahlen.
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Chicha: Das auch Spuckebier genannte Getränk ist vor allem in Peru beliebt und wurde schon von den Inkas konsumiert. Es wird aus Mais und anderen Pflanzen gewonnen, die durch Speichel fermentiert werden.
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Lizard Wine: Bei dieser chinesischen Alkohol-Spezialität werden Eidechsen – mit Vorliebe Geckos – einige Tage in Reisschnaps oder Whiskey eingelegt. Die Spirituose soll gegen Krebs, Arthritis und andere Gebrechen helfen.
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Wodka-Maggi: Dieses berauschende Getränk darf auf keiner Party fehlen. Man nehme 4 cl Wodka, schütte 10 Tropfen Flüssigwürze dazu – fertig ist der knallharte Abfüller.
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Tezhi Sanbian Jiu: Drei-Penis-Likör (Symbolfoto: steinerne Phallus-Statue) gilt in China als traditionelles Heilmittel. Er wird gewonnen, indem man das männliche Geschlechtsorgan eines Seehundes, eines Hirschs und eines kantonesischen Hundes mit Reislikör fermentiert.
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Stuttgart - Wie unsere Zeitung berichtete, berauschen sich Jugendliche in Indonesien an ausgekochten Damenbinden und Windeln. Die freigesetzten Chemikalien sollen zu Rauschzuständen und Halluzinationen führen, haben aber gleichzeitig extrem schädliche Auswirkungen auf den Körper.
Erst kommt der Ekel, dann der Rausch
Diese Rausch-Methode wird laut der Zeitung Straits Times auf der Insel Java von auf der Straße lebenden Jugendlichen praktiziert. Das in den Windeln und Menstruationsbinden enthaltene Chlor ist für den menschlichen Organismus ein gefährlicher Stoff, der gesundheitsschädigende Risiken birgt.
Der Tamponade-Trunk steht an Widerlichkeit anderen Drinks in nichts nach, wie die Rangliste der vermutlich zehn ekeligsten Getränken der Welt zeigt.