Kolumne „Familiensache“
: „Wir sind wie Schwestern“

Im neuen Musical „Die Eiskönigin“ schlüpfen Romy (9) und Ela (10) in die Rollen von Anna und Elsa. Die beiden sind ein eingespieltes Team – auf und hinter der Bühne.
Von
Tanja Volz
Stuttgart
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Ela (links) und Romy stehen gemeinsam als Elsa und Anna auf der Bühne des Musicals „Die Eiskönigin“.

LICHTGUT/Max Kovalenko

Es ist eine Geschichte voller Zauber und Magie: Prinzessin Elsa und ihre kleine Schwester Anna leben im Königreich Arendelle. Doch Elsa wurde mit Kräften geboren, die sie nicht beherrschen kann – eine eisige Zeit bricht an. Was daraus folgt, ist die herzallerliebste, bekannte Geschichte von Freundschaft, Liebe und Verbundenheit. Für 20 Mädchen geht nun ein Traum in Erfüllung: Sie treten als junge Anna und Elsa auf. Romy und Ela sind zwei von ihnen.

Hallo Ela und Romy, seid ihr Fans der Filme?

Ela: Oh ja! Ich fand „Die Eiskönigin“ schon immer cool! Schon als kleines Mädchen habe ich die Filme geliebt und oft angeschaut. Viele Leute denken deshalb ja auch, die „Eiskönigin“ wäre nur etwas für kleinere Kinder, aber das stimmt überhaupt nicht! Sogar viele Erwachsene finden die Filme und das Musical super.

Romy: Ja, die Filme sind toll, aber das Musical ist noch mal was ganz anderes. Da wird viel mehr getanzt und gesungen, es gibt ja auch ganz neue Lieder. Das finde ich noch besser.

Wie seid ihr denn darauf gekommen, euch als Anna und Elsa zu bewerben?

Romy: Ich singe total gerne und daheim eigentlich auch den ganzen Tag, ständig und überall. Auch tanzen macht mir Spaß. Meine Oma hat gesehen, dass Kinder für das Musical gesucht werden und dann hat sie mich angemeldet – natürlich mit mir zusammen.

Ela: Ich gehe sonntags in Stuttgart immer in die Schauspielschule für Kinder. Meine Lehrerin hat mir dann erzählt, dass für das Musical Mädchen als Darstellerinnen gesucht werden, und sie hat mich ermutigt, dass ich mich doch bewerben soll.

Ihr werdet immer als Paar, also als Anna und Elsa, auftreten. War das gleich klar?

Ela: Meistens proben alle Kinder zusammen. Aber die Paare, also die Annas und Elsas, wurden schnell gebildet, damit man sich aufeinander einstellen kann. Und wir zwei passen richtig gut zusammen!

Ihr habt euch ja gar nicht gekannt. Ging das trotzdem gut?

Ela: Jaaaaaaaaaa! Wir verstehen uns total gut. Wir mögen uns nicht nur auf der Bühne, das ist toll!

(Die beiden strahlen sich an und umarmen sich und wollen sich gar nicht mehr loslassen.)

Romy: Sobald wir proben, sind wir wirklich wie echte Schwestern! Das fühlt sich richtig gut an! Wir mögen uns einfach! Wir passen richtig gut zusammen!

Übt ihr auch zuhause?

Romy: Daheim kann man eigentlich nur die Texte und das Singen üben.

Ela: Ja, denn für das Tanzen und die Choreografie braucht man die Übungsräume und die Bühne. Da ist beispielsweise auf dem Boden genau eingezeichnet, was wo steht.

Seid ihr nervös vor dem Auftritt?

Ela: Eigentlich nicht, wir haben so oft geprobt, und alles klappt so gut, und zusammen kriegen wir das gut hin. Nur Romy muss ja auch noch alleine, also ohne mich, auf die Bühne.

Romy: Wenn wir zu zweit sind, fühle ich mich sicher. Ein bisschen nervös bin ich als Troll. Da bin ich ja das einzige Kind auf der Bühne! Aber die Erwachsenen sind alle so nett, so dass ich da auch keine Angst habe.

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Tanja Volz ist Redakteurin bei der Stuttgarter Kinderzeitung. Das 24-seitige Magazin erklärt Kindern die Welt und kommt jeden Freitag druckfrisch zu Ihnen nach Hause. Jetzt Probeabo bestellen.