Naturkatastrophe
: Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Kolumbien

Ein starkes Erdbeben erschüttert Kolumbien. Das Epizentrum liegt im Westen – doch in mehreren Städten werden Schäden an Gebäuden und Verletzte gemeldet.
Von
red/dpa
Bogotá
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Ein Erdbeben hat in Kolumbien Schäden angerichtet.

Santiago Saldarriaga/AP/dpa
  • Starkes Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Kolumbien – Schäden und Verletzte gemeldet.
  • Epizentrum nahe San José del Palmar im Departamento Chocó, Tiefe laut SGC 96 Kilometer.
  • Erschütterungen in Bogotá, Medellín, Cali, Pereira und Manizales; teils schwere Gebäudeschäden.
  • In Quibdó mehrere Verletzte und starke Schäden, Sorge über Nachbeben laut Gouverneurin.
  • Regierung aktiviert Krisenstab in San José del Palmar: Präsident fordert Lagebericht und reist nach Pereira.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien erschüttert. Es gab Verletzte und teils schwere Gebäudeschäden. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im westkolumbianischen Departamento Chocó, wie der Kolumbianische Geologische Dienst (SGC) mitteilte. Das Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von 96 Kilometern.

Die Erschütterungen waren unter anderem in den Städten und Gemeinden wie Bogotá, Medellín, Cali, Pereira und Manizales zu spüren, wie mehrere Medien berichteten. In Cali seien Teile von Gebäudefassaden beschädigt worden, in Manizales habe ein Turm der Kathedrale Schäden erlitten. Auch aus Pereira seien Gebäudeschäden gemeldet worden.

Das Beben ereignete sich um 7.34 Uhr Ortszeit. Der US-amerikanische Geologische Dienst (USGS) gab die Tiefe mit 107 Kilometern an und damit etwas tiefer als der Kolumbianische Geologische Dienst.

Nach einem Erdbeben werden Patienten aus einem Krankenhaus evakuiert.

Santiago Saldarriaga/AP/dpa

In der Hauptstadt des Departamentos Chocó, Quibdó, wurden nach Angaben der Gouverneurin Nubia Carolina Córdoba mehrere Menschen verletzt und Gebäude schwer beschädigt. „Uns bereiten die Nachbeben Sorgen“, schrieb Córdoba auf der Plattform X.

Regierung aktiviert Krisenstab

Der erst kürzlich vereidigte Präsident Abelardo de la Espriella ordnete die Einrichtung eines gemeinsamen Krisenstabs in San José del Palmar an. Dieser soll die Maßnahmen zur Bewältigung der Schäden und die Hilfe für Betroffene koordinieren. Zudem forderte der Präsident einen detaillierten Bericht über die Lage und den dringendsten Hilfsbedarf.

De la Espriella kündigte an, persönlich nach Pereira zu reisen. Kurz nach dem Hauptbeben registrierte der Kolumbianische Geologische Dienst zudem ein Nachbeben der Stärke 4,6 im ebenfalls im Departamento Chocó gelegenen Nóvita.