Steigender Ölpreis
: Wie ist die Lage in der Straße von Hormus?

Nach Angriffen auf Tanker in der Straße greifen die USA Ziele im Iran an – die Attacken sind deutlich stärker als zuletzt und dauern an.
Von
Michael Maier
Hormus
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Straße von Hormus: ARCHIV - 20.06.2026, Oman, Khasab: Handelsschiffe liegen in der Nähe von Khasab, einer Kleinstadt im Norden Omans, in der Straße von Hormus. (zu dpa: «Allianz: Über tausend Schiffe sitzen im Persischen Golf fest») Foto: Wen Xinnian/Xinhua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schiffsverkehr Ende Juni in der Straße von Hormus – aktuell gibt es dort wieder Probleme.

Wen Xinnian/Xinhua/dpa

Das US-Militär hat bei seinen jüngsten Angriffen im Iran Medienberichten zufolge erneut Ziele im Süden des Landes ins Visier genommen. Unter anderem seien Systeme zur Luftabwehr, zur Küstenüberwachung sowie Drohnenstellungen attackiert worden, berichtet „Axios“ unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die Angriffe seien vier oder fünf Mal stärker gewesen als Attacken vor rund anderthalb Wochen.

US-Bomben an der Straße von Hormus

Iranische Medien berichteten in der Nacht von Explosionen in der Hafenstadt Sirik an der Straße von Hormus sowie auf der Insel Qeschm. Auch aus dem Bereich der Großstadt Bandar Abbas gab es iranische Berichte über Explosionen. Nach Angaben des iranischen Senders Press TV wurden mehrere Menschen verletzt.

Ein US-Beamter bezeichnete die Angriffe gegenüber dem US-Sender CNN als „Bestrafung“. Die Attacken würden demnach noch eine Weile andauern. Zuvor waren mehrere Tanker in der Straße von Hormus beziehungsweise nahe der strategisch wichtigen Meerenge getroffen worden. Der Golfstaat Katar machte den Iran für einen Angriff auf einen Flüssiggas-Tanker verantwortlich.

Mit Agenturmaterial