ÖPNV-Streik am Wochenende
: Diese Städte sind betroffen

Auch am Wochenende wird in einigen Bundesländern wieder der Nahverkehr bestreikt.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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In Hamburg wird am Wochenende erneut gestreikt.

Maren Winter / shutterstock.com

Der Streik im öffentlichen Nahverkehr geht weiter und sorgt auch am Wochenende für Einschränkungen. Betroffen sind vor allem Hamburg, Teile von Sachsen-Anhalt sowie einzelne Regionen in Nordrhein-Westfalen. Millionen Fahrgäste müssen sich auf Ausfälle einstellen.

Streik in Hamburg

In Hamburg kommt es von Samstagmorgen bis in die Nacht auf Sonntag zu einem weitgehenden Stillstand bei Bussen und U-Bahnen. Bestreikt werden die Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein. S-Bahnen, Regionalzüge und Fähren fahren dagegen weiter regulär. Parallel sorgen zusätzliche Straßensperrungen, etwa auf der A7 inklusive Elbtunnel, für weitere Verkehrsprobleme.

Hier wird in Sachsen-Anhalt gestreikt

In Sachsen-Anhalt dauert der Streik bereits seit Donnerstag an und trifft mehrere Städte gleichzeitig. Besonders betroffen sind Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau und der Burgenlandkreis. Der Nahverkehr kommt hier weitgehend zum Erliegen. Am Wochenende ist lediglich ein eingeschränkter Notbetrieb geplant, der ohne festen Fahrplan auskommt und nur ein reduziertes Angebot bietet.

Auch NRW wieder betroffen

In Nordrhein-Westfalen setzt Verdi die Warnstreiks im Nahverkehr auch am Samstag, 21. März, fort. Betroffen sind zahlreiche Betriebshöfe im ganzen Bundesland, wodurch es je nach Region zu Einschränkungen auf einzelnen Linien oder sogar kompletten Ausfällen kommen kann. Vor allem kleinere Verkehrsbetriebe könnten vollständig stillstehen, während größere Städte zumindest teilweise betroffen sind. S-Bahnen und Regionalzüge fahren jedoch weiterhin regulär.

Wie sieht es in anderen Städten aus?

In anderen Bundesländern ist die Lage dagegen entspannter. In Baden-Württemberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie in Hessen, Bremen, dem Saarland und Brandenburg sind derzeit keine weiteren Streiks geplant oder laufende Arbeitskämpfe bereits beendet.

Die Deutsche Bahn ist von den Streiks nicht betroffen, Fern- und Regionalzüge fahren regulär. Ab Dienstag, 24. März, wird vorerst nicht mehr mit neuen Streiks gerechnet. Hintergrund des Arbeitskampfes sind Forderungen der Gewerkschaft Verdi nach besseren Arbeitsbedingungen, darunter kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten und höhere Zuschläge für belastende Dienste.