Urlaub in den Osterferien: Für diese Länder gelten Reisewarnungen

Für diese Länder gelten aktuell Reisewarnungen.
Heiko Kueverling / shutterstock.comIn vielen Bundesländern stehen die Osterferien kurz bevor. Für viele Deutsche ist die Osterzeit auch Urlaubszeit. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten gelten derzeit jedoch Reisewarnungen und Sicherheitshinweise für einige beliebte Reiseziele.
Hier gelten Reisewarnungen
Für die folgenden Länder gilt aufgrund des Kriegs im Iran eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts: Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.
Eine Reisewarnung bedeutet, dass eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht. Von Reisen in diese Länder wird daher dringend abgeraten.
Hinweis: Die aktuelle Liste mit allen Reisewarnungen stellt das Auswärtige Amt hier zur Verfügung. Die Reise- und Sicherheitshinweise für einzelne Länder können hier eingesehen werden.
Teilreisewarnungen
Bei Reisen in die Türkei sollte laut Auswärtigem Amt das Grenzgebiet zu Syrien gemieden werden. Seit Beginn des Krieges im Iran kam es dort zu vereinzelten Raketenangriffen, die von Luftabwehrsystemen abgefangen werden mussten.
In Ägypten gilt eine Teilreisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) sowie für entlegene Gebiete der Sahara. Von Aufenthalten in diesen Regionen wird abgeraten. Diese Hinweise bestanden allerdings bereits vor dem Iran-Krieg und stehen nicht im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Entwicklungen.
Hier gelten neue Sicherheitshinweise
Im Zuge des Krieges hat das Auswärtige Amt auch die Reise- und Sicherheitshinweise für einige Länder aktualisiert. Das bedeutet nicht, dass grundsätzlich von Reisen dorthin abgeraten wird. Reisende sollten sich jedoch der aktuellen Lage bewusst sein und das Risiko individuell abwägen.
Vor Ort sollten Militäreinrichtungen und Behörden der USA gemieden sowie die aktuelle Lage über Medien verfolgt werden. Diese Hinweise gelten derzeit für die Türkei, Ägypten und Zypern.
Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt allen Reisenden, sich in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ einzutragen. So können Behörden im Notfall schnell Kontakt aufnehmen.
Reisehinweise für Thailand, Indonesien und Japan
Thailand, Indonesien und Japan sind zwar nicht direkt von den Kriegshandlungen betroffen. Allerdings führen viele Flugverbindungen in diese Länder über den Nahen Osten. Auch Australien ist davon betroffen.
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass gebuchte Flüge kurzfristig beeinträchtigt werden können, wenn sie über Länder mit Reisewarnungen verlaufen. Lufträume können dort jederzeit gesperrt werden.
Reisende sollten sich daher regelmäßig über den Status ihrer Flüge informieren und gegebenenfalls alternative Routen mit zusätzlichen Zwischenstopps in Betracht ziehen. Grundsätzlich werden Flüge in all diese Länder jedoch weiterhin angeboten.
