Reisewarnungen zu Ostern
: Hier warnt das Auswärtige Amt aktuell

Ostern bedeutet für viele Deutsche Urlaubszeit. Für diese Reiseziele gelten aktuell Warnungen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Für diese Länder gelten aktuell Reisewarnungen.

Heiko Kueverling / shutterstock.com

In einigen Bundesländern haben gestern die Osterferien begonnen. Viele Deutsche sind gleichzeitig in den Urlaub gestartet. Aufgrund des Krieges im Iran gelten aktuell für viele Länder aber Reisewarnungen oder -hinweise des Auswärtigen Amtes. Wir haben die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Hier gelten Reisewarnungen

Für die folgenden Länder gilt aufgrund des Kriegs im Iran eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts: Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar und Jemen.

Eine Reisewarnung bedeutet, dass eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht. Von Reisen in diese Länder wird daher dringend abgeraten.

Hinweis: Die aktuelle Liste mit allen Reisewarnungen stellt das Auswärtige Amt hier zur Verfügung. Die Reise- und Sicherheitshinweise für einzelne Länder können hier eingesehen werden.

Teilreisewarnungen

Bei Reisen in die Türkei sollte laut Auswärtigem Amt das Grenzgebiet zu Syrien gemieden werden. Seit Beginn des Krieges im Iran kam es dort zu vereinzelten Raketenangriffen, die von Luftabwehrsystemen abgefangen werden mussten.

In Ägypten gilt eine Teilreisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) sowie für entlegene Gebiete der Sahara. Von Aufenthalten in diesen Regionen wird abgeraten. Diese Hinweise bestanden allerdings bereits vor dem Iran-Krieg und stehen nicht im Zusammenhang mit den aktuellen militärischen Entwicklungen.

Hier gelten neue Sicherheitshinweise

Im Zuge des Krieges hat das Auswärtige Amt auch die Reise- und Sicherheitshinweise für einige Länder aktualisiert. Das bedeutet nicht, dass grundsätzlich von Reisen dorthin abgeraten wird. Reisende sollten sich jedoch der aktuellen Lage bewusst sein und das Risiko individuell abwägen.

Vor Ort sollten Militäreinrichtungen und Behörden der USA gemieden sowie die aktuelle Lage über Medien verfolgt werden. Diese Hinweise gelten derzeit für die Türkei, Ägypten und Zypern.

Zudem empfiehlt das Auswärtige Amt allen Reisenden, sich in die Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ einzutragen. So können Behörden im Notfall schnell Kontakt aufnehmen.

Flughafen-Streiks in Spanien

In Spanien hat beim Bodenabfertiger Groundforce ein unbefristeter Streik begonnen, der seit dem 30. März an zahlreichen Flughäfen für Einschränkungen sorgt. Betroffen sind zentrale Abläufe am Boden wie Check-in, Gepäckabfertigung und Flugzeugvorbereitung. Gestreikt wird unter anderem in Madrid, Barcelona, Palma, Málaga und auf den Kanaren.

Für Reisende bedeutet das vor allem längere Wartezeiten, Verspätungen und mögliche Flugausfälle, auch wenn durch Mindestdienste ein Teil des Flugverkehrs aufrechterhalten wird. Der Streik findet jeweils montags, mittwochs und freitags in mehreren Zeitfenstern statt und könnte mehr als eine Million Passagiere betreffen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel zu den Streiks.

Reisehinweise für Thailand, Indonesien und Japan

Thailand, Indonesien und Japan sind zwar nicht direkt von den Kriegshandlungen betroffen. Allerdings führen viele Flugverbindungen in diese Länder über den Nahen Osten. Auch Australien ist davon betroffen.

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass gebuchte Flüge kurzfristig beeinträchtigt werden können, wenn sie über Länder mit Reisewarnungen verlaufen. Lufträume können dort jederzeit gesperrt werden.

Reisende sollten sich daher regelmäßig über den Status ihrer Flüge informieren und gegebenenfalls alternative Routen mit zusätzlichen Zwischenstopps in Betracht ziehen. Grundsätzlich werden Flüge in all diese Länder jedoch weiterhin angeboten.