Preiserhöhung: Deutschlandticket kostet 2027 rund 45 Euro mehr

Das Deutschlandticket wird 2027 wieder teurer.
Sebastian Gollnow/dpaDas Deutschlandticket wird zum 1. Januar 2027 erneut teurer. Wer das bundesweit gültige Nahverkehrsticket das ganze Jahr über nutzt, muss künftig 801,60 Euro bezahlen. Das sind 45,60 Euro mehr als im Jahr 2026.
Ab Januar 2027 steigt der monatliche Preis für das Deutschlandticket von bisher 63 Euro auf 66,80 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um 3,80 Euro pro Monat. Was zunächst nach einem überschaubaren Betrag klingt, macht sich über das gesamte Jahr bemerkbar.
Wer das Deutschlandticket zwölf Monate lang abonniert, zahlt 2027 insgesamt 801,60 Euro. Im Jahr 2026 lagen die Kosten für denselben Zeitraum noch bei 756 Euro. Damit müssen Fahrgäste auf das Jahr gerechnet 45,60 Euro zusätzlich einplanen.
So haben sich die Jahreskosten entwickelt
Seit seiner Einführung im Mai 2023 hat sich das Deutschlandticket mehrfach verteuert. Zum Start kostete es monatlich 49 Euro. Im Jahr 2025 stieg der Preis auf 58 Euro, 2026 folgte eine weitere Erhöhung auf 63 Euro.
Die Kosten für jeweils zwölf Monate im Überblick:
Damit kostet eine zwölfmonatige Nutzung des Deutschlandtickets 2027 insgesamt 213,60 Euro mehr als zum ursprünglichen Monatspreis von 49 Euro. Das entspricht einem Anstieg um rund 36 Prozent.
Warum wird das Deutschlandticket teurer?
Grundlage der neuen Preisberechnung ist erstmals ein Kostenindex. Dieser berücksichtigt unter anderem die Entwicklung der Personal-, Energie- und allgemeinen Betriebskosten im öffentlichen Nahverkehr. Die Erhöhung auf 66,80 Euro wurde Ende September 2026 festgelegt.
Deutschlandticket bleibt monatlich kündbar
Trotz der höheren Kosten bleibt das Deutschlandticket ein monatlich kündbares Abonnement. Fahrgäste müssen sich also nicht für ein ganzes Jahr verpflichten.
Das Ticket gilt weiterhin bundesweit in Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Regionalzügen der zweiten Klasse. Fernverkehrszüge wie ICE und IC sind grundsätzlich ausgeschlossen.
