STZ+STZ+Reisen im Piemont
: Piemont – Genuss der Langsamkeit

Das Piemont im Norden Italiens gilt als Heimat der guten Küche und besten Weine des Landes. Beides lernt man auf abgelegenen Bauernhöfen und familiengeführten Weingütern kennen.
Von
Claudia Scholz
Stuttgart
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  • Das Piemont zählt zu den besten Weinbaugebieten der Welt, liegt jedoch, was den Ertrag betrifft, innerhalb Italiens auf den hinteren Rängen.

    imago stock&people
  • Zum Agrotourismus Locanda La Raia gehören Weinberge und eine biodynamische Farm mit Bienen und Rindern. Die Mailänder Familie Rossi Cairo betreibt hier ein Weingut und ein Restaurant. Auch ein Waldorfkindergarten befindet sich auf dem Gelände.

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  • Piero Rossi Cairo betreibt das biodynamische Weingut seines Vaters, eines reichen Mailänder Unternehmers. Produziert werden der Weißwein Gavi und der Rotwein Barbera.

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  • 2002 erwarb der Mailänder Unternehmer Giorgio Rossi Cairo das Weingut La Raia mit 45 Hektar Weinbergen, die heute biodynamisch bewirtschaftet werden, also nach der Philosophie des Anthroposophen Rudolf Steiner. Dabei wird besonderer Naturdünger verwendet und auf die Mondphasen geachtet.

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  • Das Weingut La Raia mit seinen hypermodernen Weinkellern produziert 70.000 Flaschen jährlich und machte im vergangenen Jahr eine Million Euro Umsatz.

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  • Die Locanda La Raia in den Hügeln von Gavi hebt das Konzept des Agrotourismus im Piemont, also des Urlaubs auf dem Bauernhof, auf ein höheres Niveau.

    Locanda La Raia
  • Vom Restaurant der Locanda La Raia reicht der Blick über die Weinberge des Piemont.

    Locanda La Raia
  • Zur Farm gehören die Fassona-Rinder, eine besondere Rasse aus dem Piemont. Die Tiere wachsen fast vollständig in der freien Natur und nicht im Stall auf und ernähren sich vor allem von frischem Gras. Ihr wohlschmeckend mageres Fleisch landet auf dem Teller des Restaurants der Locanda La Raia: unter anderem als grobes Rindertatar „Battuta di manzo“.

    Locanda La Raia
  • Im Westen des Piemont besitzt Roberto Damonte das bekannte Bio-Weingut Malvira, das 300.000 Flaschen im Jahr produziert. Der Weingutsbesitzer und sein Bruder kümmern sich um die 40 Hektar Weinberge, die sie von ihrem Vater übernommen haben.

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  • Die Familie Damonte führt neben dem Weingut Malvira den gehobenen Agrotourismus Villa Tiboldi, von dessen Terrasse die Gäste einen wunderbaren Blick über die Region des Roero haben.

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  • Die Schwestern Giovanna und Marcella Bianco kümmern sich um den Agrotourismus Ca’ del Re und das Weingut im Castello di Verduno, das sich im alten Schloss des Dorfkerns befindet. Die Unterkunft ist ideal für Ausflüge in die Weinberge und bekannte Städtchen wie Barolo oder La Morra.

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  • Der Agrotourismus Ca’ del Re in Verduno ist über die Grenzen des Dörfchens bekannt für die geschmackvolle piemontesische Küche seines Restaurants. Die Gerichten greifen regionale Produkte auf wie Aal, Pilze, Trüffel, Pfirsiche. Probieren kann man die Weine des familieneigenen Weingutes. Reservieren sollte man unbedingt.

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  • Restaurantchefin Giovanna bringt im Restaurant von Ca’ del Re traditionelle Speisen ihrer Heimat auf den Tisch, so wie Pfirsich mit Schokolade.

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  • Das Boutiquehotel Uve Wine Rooms&Bar im kleinen romantischen Örtchen La Morra greift den Trend zur Weinbar auch im Piemont auf. Das Restaurant bringt Gästen die Speisen und Weine der Region nahe.

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  • Das Castello di Guarene war ursprünglich der Sitz der Adeligen Roero, die das Gebiet um Alba im Piemont beherrschten. Heute befindet sich ein Luxushotel in dem Anwesen, das einem reichen Industriellen gehört.

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