Reisewarnung für Mexiko?: So gefährlich wird die Fußball-WM

Auch in Mexiko wird 2026 um den WM-Pokal gespielt.
Claudio Thoma/KEYSTONE/dpaMexiko lockt mit traumhaften Stränden, faszinierenden Maya-Ruinen und einer der besten Küchen der Welt. Besonders in diesem Jahr, da Mexiko neben den USA und Kanada einer der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Sommer ist, rückt das Land in den Fokus unzähliger Reisender.
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Doch so schön das Land ist, so oft liest man auch von Kartellgewalt und Kriminalität. Da stellt sich unweigerlich die Frage: Wie gefährlich ist ein Urlaub in Mexiko wirklich?

Situation am Airport Guadalajara in Jalisco.
Foto: AFPAktuelle Reisewarnung für Mexiko (Jalisco/Guadalajara)
Wer sich aktuell in Mexiko aufhält oder in den nächsten Tagen dorthin reist, muss besonders wachsam sein. Das Auswärtige Amt hat am 22. Februar 2026 seine Sicherheitshinweise aktualisiert.
Der Grund: Am 22. Februar 2026 kam es im Bundesstaat Jalisco zu massiven Einsätzen mexikanischer Sicherheitskräfte, bei denen ein hochrangiger Kartellführer getötet wurde.

Der Reiseverkehr ist beeinträchtigt.
Foto: AFPAls Reaktion darauf toben in verschiedenen Landesteilen schwere Unruhen, mit brennenden Barrikaden und Straßensperren. Auch der Flugverkehr, insbesondere am Flughafen Guadalajara Bundesstaat Jalisco, kann zeitweise beeinträchtigt sein.
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Reisehinweise vom Auswärtigen Amt
Das Auswärtige Amt rät aktuell dringend:
Wie gefährlich ist Mexiko für Touristen?
Wenn man die Kriminalitätsstatistiken liest, kann einem schnell mulmig werden. Die Gewaltkriminalität (insbesondere Morde und bewaffnete Raubüberfälle) ist in Mexiko landesweit sehr hoch.

Unruhen in Mexiko.
Foto: AFPAber: Es muss hier stark differenziert werden. Die extreme Gewalt geht fast ausschließlich von der organisierten Kriminalität (Drogenkartellen) aus, die um Einflussgebiete kämpfen. Touristen sind in der Regel nicht das direkte Ziel dieser Gewalt. Millionen von Urlaubern, die jedes Jahr nach Mexiko reisen, kehren unversehrt und mit tollen Erinnerungen zurück.
Dennoch besteht das Risiko, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein und als unbeteiligter Dritter in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Zudem sind Diebstähle, Überfälle und Betrugsmaschen (wie das Klonen von Kreditkarten) Risiken, auf die man sich als Reisender einstellen muss.

Der Tempel von Tulum ist eine beliebte Attraktion in Mexiko.
Foto: imago images/Laurent Marolleau„No-Go-Areas“ in Mexiko
Das Auswärtige Amt spricht für bestimmte Bundesstaaten eine dringende Reisewarnung aus. Von touristischen Reisen in folgende Regionen wird aufgrund von Drogen- und Bandenkriminalität stark abgeraten:
Touristenhochburgen in Mexiko (Cancún, Tulum, Yucatán)?
Die Halbinsel Yucatán mit den Bundesstaaten Quintana Roo (Cancún, Playa del Carmen, Tulum) und Yucatán gilt im landesweiten Vergleich als sicherer. Hier konzentriert sich der Großteil des Tourismus, weshalb die mexikanische Regierung diese Gebiete stark durch Polizei und Militär schützt.
Trotzdem ist auch die Riviera Maya kein komplett gewaltfreier Raum. In der Vergangenheit kam es vereinzelt zu Schießereien zwischen Bandenmitgliedern in der Nähe von Stränden oder in belebten Clubs, bei denen auch Touristen verletzt wurden.
Sicherheitstipps für Mexiko
Wenn Sie sich an gewisse Grundregeln halten, können Sie das Risiko drastisch minimieren:
Die Sicherheitslage in Mexiko kann sich schnell ändern. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Abreise immer die tagesaktuellen Hinweise auf der Website des Auswärtigen Amts.