Vor 450 Jahren geht mit der Seeschlacht von Lepanto nicht nur die Ära der Galeeren zu Ende, auch der Nimbus der als unbezwingbar geltenden türkischen Flotte versinkt im Ionischen Meer.
Die Seeschlacht von Lepanto 1571 (anonymes Gemälde aus dem späten 16. Jahrhundert)
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Die Aufstellung der beiden Flotten bei Lepanto, links die Heilige Liga, rechts die osmanische Flotte (aus der Karten-Galerie des Vatikans)
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Die Bitte um himmlische Hilfe wird gewährt, ein Engel (rechts) wirft Feuerpfeile auf die osmanische Flotte (um 1572 entstandenes Gemälde des venezianischen Malers Paolo Veronese).
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Nach fünfeinhalb Stunden ist der Nimbus der osmanischen Unbesiegbarkeit Geschichte.
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Die Sieger der Seeschlacht von Lepanto (v.l.): Don Juan de Austria, Marcantonio Colonna und Sebastiano Venier auf einem Gemälde, das um 1575 entstanden sein soll.
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„Lepanto ist die größte Tat unseres Jahrhunderts“: Der Schriftsteller Miguel de Cervantes, der mit „Don Quijote“ weltberühmt werden sollte, nahm als 24-Jähriger an der Schlacht teil.