Söhne Mannheims: Rapper Marlon B. offenbar in Jamaika getötet

Marlon B. beim Classic Open Air 2013 auf dem Gendarmenmarkt in Berlin.
imago images/POP-EYEMarlon James, der als Musiker unter dem Namen Marlon B. bekannt wurde, ist offenbar in Jamaika getötet worden. Der ehemalige Musiker der Söhne Mannheims soll Medienberichten zufolge bei einem Überfall auf eine Bar erschossen worden sein. Bei dem Gewaltverbrechen kamen demnach insgesamt drei Menschen ums Leben.
Der jamaikanische Radiosender IRIE FM berichtet, bei einem der Opfer handele es sich um den Künstler und Geschäftsmann Marlon James, bekannt als Marlon B. Auch die lokale „North Coast Times“ berichtet über den Fall. Zunächst hatte die „Bild“ die Meldungen aus Jamaika aufgegriffen.
Ein Sprecher der Söhne Mannheims erklärte gegenüber RTL, er habe durch den Bericht von IRIE FM vom mutmaßlichen Tod des früheren Bandmitglieds erfahren und halte die Nachricht für glaubwürdig.
Söhne Mannheims trauern um Marlon James
Auch die Söhne Mannheims reagierten auf die Berichte. Auf ihrem Instagram-Kanal veröffentlichte die Band ein Schwarz-Weiß-Foto des Musikers und versah den Beitrag unter anderem mit dem Hashtag „#RIP“.
Marlon B. gehörte über Jahre zum Umfeld der Söhne Mannheims, war seit 2017 allerdings nicht mehr Mitglied der Gruppe. Die genauen Hintergründe der Tat werden nach Angaben jamaikanischer Medien von der Polizei untersucht.
