Spanien: Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien

Auch in den Vorjahren kam es in Andalusien immer wieder zu Waldbränden. (Archivbild)
Álex Zea/EUROPA PRESS/dpa- Mindestens zwölf Menschen starben bei einem Waldbrand in Andalusien.
- Das Feuer brach in Los Gallardos in der Provinz Almería aus.
- Einige Opfer wurden in Fahrzeugen gefunden – der Notdienst meldete dies auf X.
- Rund 150 Feuerwehrleute und weitere Kräfte sind im Einsatz, Orte wurden evakuiert.
- Laut Regionalregierung sind die Folgen beispiellos; Pedro Sánchez zeigte große Trauer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einem Waldbrand im Süden Spaniens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Notdienst der Region Andalusien in der Nacht auf der Plattform X mit. Einige der Opfer wurden demnach in Fahrzeugen aufgefunden.
Der Brand war am Nachmittag in der rund 300 Kilometer nordöstlich von Málaga gelegenen Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almería ausgebrochen, wie die Regionalregierung mitteilte. Der regionale Gesundheitsminister Antonio Sanz sprach von einer „beispiellose Tragödie“ - es sei der Waldbrand „mit den bislang schwersten Folgen“ in Andalusien. „Der Schmerz ist unermesslich. Andalusien trauert, und unser Herz ist bei Almería und allen Betroffenen.“
Ortschaften evakuiert
Nach Angaben des Ministers sind derzeit rund 150 Feuerwehrleute mit fünf Löschfahrzeugen sowie weitere Rettungskräfte in Los Gallardos im Einsatz. Die Bewohner mehrerer Ortschaften seien vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.
Auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez brachte auf der Plattform X seine „große Trauer und Bestürzung angesichts der schrecklichen Folgen des Brandes“ zum Ausdruck.
In Spanien wütet derzeit eine ganze Reihe von Waldbränden. Seit Jahresbeginn haben dort großflächige Feuer bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört, wie Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) zeigen.