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: Auf deutschen Spuren in Chicago

Die deutsche Kultur hat in Chicago eine lange Tradition. Nach den Iren waren die Deutschen vor etwa 150 Jahren die nächsten Einwanderer. Bis heute sieht und spürt man in der Metropole im Bundesstaat Illinois den Einfluss der „Germans in Chicago“.
Von
Ricarda Stiller
Stuttgart
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  • Ingrid verkauft seit 1978 Trachten in Chicago.

    /Ricarda Stiller
  • Aus der 875 North Michigan Avenue (John Hancock Center) hat man einen fantastischen Blick auf die City und den Michigansee. In dem 344 Meter hohen Gebäude befindet sich auch die Aussichtsebene mit den sich nach außen neigenden Fenstern.

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  • Mark Steuer, der Chef des Restaurants Funkenhausen, präsentiert seine „Pretzel“ mit Vinaigrette und Sourcream. Das Restaurant ganz im Westen von Chicago zählt zu den angesagtesten der Stadt.

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  • Wer sich immer gefragt hat, weshalb Hochhäuser auch Wolkenkratzer genannt werden: Das John Hancock Center an einem kalten Frühjahrsmorgen kratzt hier sichtlich an den Wolken. In den oberen Etagen befinden sich vor allem Wohnungen.

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  • Der Lincoln Square im Norden Chicagos. In dieser Straße befinden sich Delikatessgeschäfte mit deutschen Lebensmitteln, eine deutsche Apotheke, das Chicago-Brauhaus und vieles mehr, was zur „German Town“ gehört.

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  • Die Merz Apotheke wurde im Jahr 1875 gegründet. Heute findet man dort neben einer großen Auswahl an deutschen Drogerie- und Kosmetikartikeln auch Süßigkeiten aus Deutschland.

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  • Im deutsch-amerikanischen Kulturzentrum, dem „DANK-Haus“, weist der Koch den Weg zur Ausstellung über deutsche Kultur und Geschichte. Bier aus Deutschland bekommt man in vielen Bars und Restaurants in verschiedenen Stadtteilen Chicagos.

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  • Das Chicago-Brauhaus am Lincoln Square. Dort wurden schon zahlreiche Oktoberfeste gefeiert.

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  • Der Schwarzwald lässt grüßen. Im Restaurant „Funkenhausen“ – in der 1709, West Chicago Avenue – ziert diese original Kuckucksuhr die Wand neben der Theke.

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  • Die Gäste sind aus dem Häuschen: In dem Blues Club „Buddy Guy’s Legends“ betritt unangekündigt der Chef selbst die Bühne. Zwar ist Buddy Guy durchaus häufiger in seinem Club in Chicagos Süden zu Gast, aber nur wenn er gut gelaunt ist, greift er auch zum Mikrofon.

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  • Leberkäs’ und Weißwurst bei „Gene’s Sausage Shop & Delicatessen“ am Lincoln Square. Der Menge nach zu urteilen, sind die deutschen Wurstwaren in Chicago durchaus gefragt.

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  • Wer im Restaurant „Funkenhausen“ den Weg zur Toilette sucht, wird auch direkt daran erinnert, dass die Heimat 7073 Kilometer (4395 Meilen) entfernt ist.

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  • Ein Blick aus dem Willis Tower (früher Sears Tower), dem höchsten Gebäude Chicagos – und dem dritthöchsten in den USA. Die gläsernen Balkone auf der Aussichtsebene sind bei Touristen sehr beliebt, weshalb man längere Wartezeiten einplanen sollte.

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  • Unter der Chicagoer Hochbahn, dem „Loop“, wurden schon viele Verfolgungsjagden für Filme gedreht. Im Hintergrund: Das bei den Bewohnern Chicagos ungeliebte Trump-Gebäude. In der Heimat von Barack Obama wählt man vorzugsweise die Demokraten.

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  • Vom John Hancock Center – heute heißt es schlicht „875 North Michigan Avenue“ kann man weit auf die Strandpromenade und den Michigan See blicken. In den kalten Wintern von Chicago verwandelt sich der See in eine Eislandschaft.

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  • Der alte Wasserturm aus dem Jahr 1869 an der North Michigan Avenue (rechts daneben das John Hancock Center) gehört zu den wenigen Gebäuden, die den Großen Brand von Chicago im Jahr 1871 überstanden haben.

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