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: Die neuen Schwarzwaldmädels

Bescheidene Mädchen in bunten Trachten zwischen grünen Tannen – das Filmklischee aus den Fünfziger Jahren hat ausgedient. Wir stellen sechs gestandene Schwarzwälderinnen vor.
Von
Susanne Hamann
Stuttgart
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  • Bollenhut und Tracht wird im Schwarzwald nur noch selten getragen.

    dpa//Rolf Haid
  • Designerin Kim Schimpfle (44) entwirft in ihrem Atelier im Freiburger In-Stadtteil Wiehre Schwarzwald-Dirndl.

    Susanne Hamann
  • Sie entwirft, misst aus, näht, kümmert sich um die Buchhaltung. Wie schafft man das ohne Hilfe? „Ich mache nie Urlaub und habe auch kein Wochenende.“

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  • Andrea Engler-Waibel (52) führt ein Weingut im Markgräflerland. Der Familienbetrieb in Müllheim hat eine mehr als 125 Jahre alte Tradition.

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  • Natürlich wird Gutedel angebaut, die typische Traube der Gegend. Dazu die gesamte Bandbreite an Burgundern: weiß, grau, spät. Die Weine passen wunderbar zur Schokolade von. . .

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  • . . .Andrea Weyherter (52). Die Chocolatiere hat einen kleinen Laden in einer Seitengasse der Müllheimer Altstadt. Dort veredelt sie fertige Schokolade mit weiteren Zutaten.

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  • Nach ihrer Ausbildung als Konditorin arbeitete Andrea Weyherter in Produktentwicklung beim Schokoladenhersteller Gubor. Als die Söhne kamen folgte eine Phase mit 400-Euro-Jobs oder Teilzeit. Dann wagte sie den Sprung in die Selbstständigkeit. „Ich mache das, was mich glücklich macht“, sagt Andrea Weyherter. Ihre Spezialität: Schwarzwälder Stilkirschen.

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  • Douce Steiner ist die einzige Köchin in Deutschland, die mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Ihr Erfolgsrezept? „Ganz einfach: Ich koche das, was ich selber gerne esse“, sagt die 48-Jährige.

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  • Ihr Restaurant, der Hirschen in Sulzburg, sieht aus wie ein einfacher Landgasthof. Innen gibt es klassisch-französische Haute Cuisine vom Feinsten.

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  • Elke Niemann (50) war schon als Kind von den Gerüchen der Brennküche und dem leisen Tröpfeln des edlen Brandes aus dem Kupferkessel fasziniert. Heute brennt die studierte Chemikerin selbst Schnaps.

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  • Wichtig dabei: Edle Zutaten. „Früher war das anders. Da hat man mit Ausschussware destilliert, als Resteverwertung“, sagt Elke Niemann. Heute nimmt sie vor allem Früchte von eigenen Streuobstwiesen.

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  • „Unser Motto ist Heimatliebe kontra Globetrotter“, sagt Katharina Lausterer, Gastgeberin im Hotel Der Hirschen in St. Märgen. Die zierliche 40-Jährige hat vor fünf Jahren das 1774 gebaute Haus übernommen und führt es ganz allein.

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  • In dem Hotel präsentieren sich Tradition und Moderne in trauter Eintracht: klassische Wirtshausstühle in Gesellschaft von modernen Leuchten, Designersofa neben Kuckucksuhr. Auf dem Ölbild röhrt der Hirsch in poppigem Pink.

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