Südfrankreich
: Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrände

Schwere Waldbrände wüten derzeit im Süden Frankreichs. Unter anderem sind die Insel Korsika und der Badeort Saint-Tropez betroffen.
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red/AFP
Stuttgart
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  • Auch in La Croix-Valmer, unweit von Saint-Tropez, brennt der Wald.

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  • Trockenheit und starke Winde begünstigen die Ausbreitung der Waldbrände im Süden Frankreichs.

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  • Als Brandursache gilt neben weggeworfenen Zigarettenkippen auch Brandstiftung.

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  • Feuerwehrleute aus dem ganzen Land sind im Einsatz.

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  • Sie versuchen die Feuer einzudämmen ...

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  • ... und neue Brände zu verhindern.

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  • Die Rauchschwaden sind weithin sichtbar.

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  • Löschflugzeuge sind im Dauereinsatz, während am Strand noch gebadet wird.

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  • Von den Waldbränden lässt sich hier kaum jemand stören.

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  • Auf Korsika wurden Einwohner der Stadt Biguglia evakuiert.

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  • 900 Hektar Wald fielen den Bränden bisher zum Opfer.

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Marseille - Bei schweren Waldbränden sind in Südfrankreich und auf Korsika mehr als 3000 Hektar Vegetation zerstört worden. Hunderte Feuerwehrleute waren den Behörden zufolge am Dienstag im Einsatz, um die durch starke Winde weiter angefachten Feuer zu bekämpfen. Zum Einsatz kamen 19 Löschflugzeuge, Frankreich bat die EU zudem um zwei weitere Flieger.

Vier Feuerwehrleute und 15 Polizisten erlitten leichte Verletzungen oder Rauchvergiftungen. Besonders kritisch war die Lage am Dienstag im südostfranzösischen Département Var. Dort wüteten zwei Waldbrände, einer davon nahe des berühmten Badeorts Saint-Tropez. Der Wald sei nur schwer zugänglich, zugleich gebe es in der Gegend viele Häuser, sagte der zuständige Präfekt Stéphane Bouillon im Sender Europe 1. „Der Brand ist extrem heftig und schwer einzudämmen.“ Auch die Mittelmeerinsel Korsika war von den Bränden betroffen. Bei Biguglia an der Nordostküste mussten zahlreiche Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Mindestens zehn Autos brannten aus, ein Sägewerk brannte nieder. „Das ist apokalyptisch“, sagte ein Anwohner.

Tausende Hektar Wald zerstört

Laut einer vorläufigen Bilanz von Präfekt Bouillon wurden auf Korsika 1500 Hektar Wald zerstört. Im Département Var waren es 700 Hektar, im benachbarten Département Vaucluse 800 Hektar. Mehr als 2000 Feuerwehrleute sollten die Brände am Dienstag eindämmen und bekämpfen. Aus mehreren Landesteilen kam Verstärkung, unter anderem aus dem Elsass. „Ganz Frankreich ist mobilisiert“, sagte die Nummer zwei der französischen Feuerwehr, Grégory Allione, dem Sender France Info. Bei der Bekämpfung der Brände wurden vier Feuerwehrleute verletzt, einer von ihnen erlitt Brandverletzungen zweiten Grades. Auf Korsika erlitten 15 Polizisten leichte Rauchvergiftungen. Die große Trockenheit und die starken Winde begünstigen die Ausbreitung der Waldbrände im Süden des Landes. Als Brandursache gelten Unachtsamkeit wie beispielsweise weggeworfene Zigarettenkippen, aber auch Brandstiftung.