Südfrankreich im November: Diese Reiseziele lohnen sich

Der französische Ferienort Cassis liegt an der Cote d'Azur bei Marseille.
picture alliance / dpa | Federico GambariniWährend es in Deutschland im November zunehmend kalt und grau wird, bleibt das Klima im Süden Frankreichs vergleichsweise mild. Sommerliche Temperaturen solltet ihr zwar nicht erwarten, an der Côte d’Azur und rund um Marseille sind tagsüber aber häufig noch etwa 15 bis 17 Grad möglich. Damit eignet sich Südfrankreich im November vor allem für Städtetrips, Wanderungen und Ausflüge entlang der Mittelmeerküste.
Nizza und die Côte d’Azur
Die Côte d’Azur eignet sich auch außerhalb der klassischen Urlaubssaison für einen Kurztrip. In Nice könnt ihr durch die Altstadt schlendern oder an der Promenade des Anglais entlanglaufen. Auch Cannes und Antibes lassen sich gut mit einem Aufenthalt verbinden. Im Herbst ist es an der Côte d’Azur deutlich ruhiger als im Sommer.
Menton
Direkt an der italienischen Grenze liegt Menton. Im November bewegen sich die Tageshöchstwerte im Laufe des Monats typischerweise ungefähr zwischen 18 und 14 Grad. Für Badeurlaub ist es meist zu kühl, für Spaziergänge durch die Altstadt und entlang der Küste können die Temperaturen aber angenehm sein.
Marseille und Cassis
Auch Marseille eignet sich im November für einen Städtetrip. Die durchschnittlichen Werte liegen tagsüber ungefähr bei 16 Grad. Ein Ausflug ins nahe gelegene Cassis oder in den Nationalpark Calanques lässt sich gut mit einem Aufenthalt verbinden. Der Tourismusverband von Marseille empfiehlt Frühling und Herbst ausdrücklich für Reisen, weil die Temperaturen angenehmer und die Besucherzahlen niedriger sind.
Aix-en-Provence
Wer weniger Küste und mehr Provence möchte, kann nach Aix-en-Provence fahren. Im November werden dort durchschnittliche Tageshöchstwerte von ungefähr 15 Grad erreicht. Die Stadt eignet sich vor allem für Cafés, Märkte, historische Gassen und Ausflüge in die umliegende Provence.
Provence im Herbst
Auch die Landschaft der Provence verändert sich im November. Weinberge und Wälder zeigen sich in Herbstfarben und viele bekannte Orte sind deutlich weniger voll als während der Sommermonate. Wer hauptsächlich wandern, kleinere Dörfer besuchen oder eine Rundreise machen möchte, kann die ruhigere Jahreszeit deshalb gut nutzen.
Was solltet ihr im November beachten?
Ganz ohne Wetterrisiko ist Südfrankreich im November nicht. Gerade an der Mittelmeerküste können im Herbst kräftige Regenfälle auftreten. Die Côte d’Azur weist selbst darauf hin, dass Niederschläge zwischen Oktober und April häufiger werden und besonders im Oktober und November teilweise kräftig ausfallen können. Météo-France zählt November zudem zu den niederschlagsreichsten Monaten in Frankreich.
Für einen klassischen Strandurlaub ist Südfrankreich im November deshalb nicht die erste Wahl. Wenn ihr dagegen Städte, Küste, gutes Essen, Wandern und weniger Menschenmassen sucht, können Nice, Menton, Marseille, Cassis und Aix-en-Provence gerade außerhalb der Hauptsaison interessant sein.

