Urlaub in Thailand: Karte zeigt, in welchen Gebieten eine Reisewarnung gilt

Vor Reisen in einige Gebiete Thailands wird gewarnt.
dpa-tmnDas Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen in das Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha bis 20 Kilometer zum Grenzverlauf. Zudem wird von Reisen in die südlichen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in Teile der Provinz Songkhla – konkret in die Bezirke Chana, Na Thawi, Thepha und Saba Yoi – dringend abgeraten.
Warum die Reisewarnung?
Hintergrund der Teilreisewarnung ist vor allem die angespannte Lage an der Grenze zu Kambodscha. Dort kommt es seit Juli 2025 zu militärischen Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten. Zwar wurde Ende Dezember 2025 ein Waffenstillstand vereinbart, die Sicherheitslage bleibt laut Auswärtigem Amt aber „angespannt und unübersichtlich“. Eine erneute Eskalation sei jederzeit möglich. Zudem sind alle Grenzübergänge zwischen Thailand und Kambodscha weiter geschlossen. In der unmittelbaren Grenzregion stellen auch nicht geräumte Kampfmittel und Minenfelder ein Risiko dar.
Quelle: Government of Canada
Auch im Süden Thailands bleibt die Lage problematisch. In den Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in Teilen von Songkhla kommt es nach Angaben des Auswärtigen Amts regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie zu terroristischen Anschlägen. Betroffen sind demnach auch Ziele, die von Ausländern besucht werden. Dort gelten Notstandsgesetze, örtlich sind auch kurzfristige Ausgangssperren möglich.
Keine Warnung für den Rest Thailands
Für andere klassische Urlaubsregionen in Thailand besteht derzeit keine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt weist aber darauf hin, dass auch in Touristengebieten Anschläge nicht ausgeschlossen werden können. Reisende sollten Demonstrationen und größere Menschenansammlungen meiden, Anweisungen der Sicherheitskräfte folgen und sich vor Reiseantritt über die aktuelle Lage informieren.
Zusätzlich verweist das Ministerium auf mögliche Einschränkungen im Flugverkehr. Thailand selbst sei zwar nicht direkt von der Krise im Nahen und Mittleren Osten betroffen, Luftraumsperrungen und eingeschränkter Flugbetrieb an wichtigen Drehkreuzen könnten aber Auswirkungen auf Verbindungen von und nach Thailand haben.
