Tötungsdelikt in Rheinland-Pfalz
: 80-Jähriger soll Ehefrau in Seniorenheim getötet haben

In einem Seniorenheim in Neuwied soll ein Mann seine 75-jährige Frau auf der Toilette stranguliert haben.
Von
afp
Koblenz
Jetzt in der App anhören
Polizei

Unter dringendem Tatverdacht steht der Mann der getöteten Frau.

Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
  • In Neuwied soll ein 80-Jähriger seine 75-jährige Ehefrau im Pflegeheim getötet haben.
  • Die Frau starb laut vorläufiger Obduktion an massiver Strangulation – Vorwurf: Totschlag.
  • Tatzeit war der 12. Juli; die Frau war nach Klinikaufenthalt vorübergehend im Heim untergebracht.
  • Der Mann besuchte sie, unternahm einen Spaziergang und erwürgte sie auf der Toilette ihres Zimmers.
  • Er wurde noch am selben Tag festgenommen und sitzt in U-Haft; einer Ärztin gestand er die Tat.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 80-Jähriger soll in einem Pflegeheim in Rheinland-Pfalz seine Ehefrau getötet haben. Er sitzt in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Montag mitteilte. Demnach wird ihm Totschlag vorgeworfen. Er soll die 75-Jährige am 12. Juli auf der Toilette ihres Zimmers im Pflegeheims in Neuwied erwürgt haben.

Die Frau war nach einer Krankenhausbehandlung vorübergehend in dem Heim untergebracht. Der 80-Jährige soll die im Rollstuhl sitzende Frau am Tattag nachmittags besucht und einen Spaziergang mit ihr unternommen haben. Anschließend soll er sie erwürgt haben. Der 80-Jährige wurde noch am selben Tag festgenommen.

Tat vor einer Ärztin zugegeben

Laut vorläufigem Obduktionsergebnis starb die 75-Jährige an einer massiven Strangulation. Gegenüber einer Ärztin soll der 80-Jährige die Tötung zugegeben haben. Den Ermittlern gegenüber habe er sich hingegen nicht zu den Vorwürfen geäußert.