Trauer bei den Obamas
: Familienhündin Sunny ist gestorben

13 Jahre lang gehörte Sunny zur Familie von Barack und Michelle Obama. Nun ist die ehemalige „First Dog“-Hündin gestorben.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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Hund Sunny: ARCHIV - 18.08.2013, USA, Washington: HANDOUT - Sunny, the new Obama family dog, on the South Lawn of the White House, Aug. 19, 2013.   This official White House photograph is being made available only for publication by news organizations and/or for personal use printing by the subject(s) of the photograph. The photograph may not be manipulated in any way and may not be used in commercial or political materials, advertisements, emails, products, promotions that in any way suggests approval or endorsement of the President, the First Family, or the White House. (Official White House Photo by Pete Souza) dpa  +++(c) dpa - Bildfunk+++ (zu dpa: ««Werden sie schrecklich vermissen»: Obamas trauern um Hündin») Foto: Pete Souza/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sunny im Jahr 2013 auf dem South Lawn des Weißen Hauses.

Pete Souza/dpa

Barack und Michelle Obama trauern um ihre Hündin Sunny. Der Portugiesische Wasserhund starb am 15. September im Alter von 13 Jahren. Einen Tag später machte Barack Obama den Tod des langjährigen Familienmitglieds in den sozialen Medien öffentlich.

„Gestern haben wir ein geliebtes Mitglied unserer Familie verloren“, schrieb der ehemalige US-Präsident zu einer Reihe von Bildern aus Sunnys Leben.

Sunny kam 2013, zu Beginn von Obamas zweiter Amtszeit im Weißen Haus, zur Familie. Dort traf sie auf Bo, den ersten Hund der Obamas. Die Familie habe Sunny sofort ins Herz geschlossen, erinnerte sich Obama.

Dabei unterschied sich die temperamentvolle Hündin offenbar deutlich von ihrem Gefährten. Obama beschreibt Sunny als ausgesprochen sportlich und voller Energie. Auf dem Südrasen des Weißen Hauses sei sie über Hecken gesprungen, als wären sie gar nicht vorhanden, und habe Eichhörnchen, Vögel und praktisch alles verfolgt, was sich bewegte.

Während Bo sich besonders mit Leckerlis begeistern ließ, wollte Sunny vor allem beschäftigt werden: herumrennen, auf dem Boden spielen oder sich ausgiebig den Bauch kraulen lassen.

Auch zu den Töchtern der Obamas, Malia und Sasha, hatte Sunny nach den Erinnerungen der Familie eine enge Beziehung – selbst wenn sie die Hündin gelegentlich beim Schlafen störten. Zudem folgte Sunny häufig den Mitarbeitern im Weißen Haus und war besonders aufmerksam, wenn es um Bo ging. Sie sei „äußerst beschützend“ gegenüber ihrem älteren Gefährten gewesen, schrieb Obama.

Ausgerechnet Wasser mochte Sunny nicht

Gleichzeitig hatte die Hündin einige Eigenheiten. Abgesehen von Bo habe sie Menschen anderen Hunden vorgezogen. Sie trank laut und wenig elegant – und obwohl sie ein Portugiesischer Wasserhund war, konnte sie Wasser offenbar überhaupt nicht leiden.

Für die Familie spielte all das keine Rolle. Sunny sei für sie „so ziemlich perfekt“ gewesen, schrieb Obama. 13 Jahre lang habe sie die Familie begleitet: loyal, liebevoll und jederzeit bereit für ein neues Abenteuer.

Sunny war seit August 2013 Teil der Obama-Familie und lebte mehrere Jahre mit ihr im Weißen Haus. Bo war bereits 2021 gestorben.

Am Ende seines Abschieds richtet Obama den Blick deshalb auch auf den früheren Gefährten der Hündin. Die Familie werde Sunny schrecklich vermissen, schrieb er – und stelle sich vor, dass sie nun wieder bei ihrem „großen Bruder“ Bo sei und auf ihn aufpasse.