Unwetter in der Eifel
: Vier Tote in der Eifel - Knapp 70 Menschen vermisst

Im Landkreis Ahrweiler meldet die Polizei nach Überflutungen vier Tote. Knapp 70 Menschen gelten zudem als vermisst, nachdem in der Nacht sechs Häuser in einem Eifel-Örtchen eingestürzt waren.
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red/dpa/AFP
Stuttgart
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  • Im Landkreis Ahrweiler wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

    dpa/Thomas Frey
  • Der Ortskern von Geldsdorf ist nach einem Unwetter überflutet.

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  • Auch Straßen in Gelsdorf wurden überflutet.

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  • Feuerwehrleute errichten im Ahrtal eine Sperrwand.

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  • Schlamm überflutet eine Straße in Kesseling.

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  • Auch in Solingen entfaltet das Unwetter seine Wucht.

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  • Eine Straße in Solingen ist komplett überflutet.

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  • Gewässer ist über die Ufer getreten.

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  • Auch ein Campingplatz steht in Solingen unter Wasser.

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  • Die Kyll ist in Erdorf über das Ufer getreten.

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  • Weitere Eindrücke vom Unwetter in Deutschland.

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Düsseldorf -

Nach Überflutungen und Dauerregen sind laut Polizei im Eifel-Landkreis Ahrweiler vier Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Koblenz wurden sie an verschiedenen Orten im Landkreis gefunden. Die weiteren Umstände seien noch unklar. Im Eifel-Ort Schuld bei Adenau waren den Angaben zufolge in der Nacht zum Donnerstag sechs Häuser eingestürzt. Derzeit würden dort knapp 70 Menschen vermisst.

Eine Vielzahl an Häusern sei instabil, es bestehe Einsturzgefahr. Die Lage in Schuld sei unübersichtlich, so der Sprecher. Wie viele Menschen genau vermisst würden, sei noch unklar. Der Katastrophenfall sei ausgerufen worden.

Menschen flüchten auf Dächer

Der gesamte Landkreis Ahrweiler sei von der Unwetterlage betroffen, sagte der Sprecher. Mehrere Orte wurden demnach wegen des Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten. Ungefähr 50 Menschen befänden sich dort auf Hausdächern und müssten gerettet werden.

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist die Situation wegen Hochwassers nach Angaben eines Kreis-Sprechers extrem gefährlich. In Messerich in der Eifel wurden nach Angaben des Kreises zwei Helfer des Technischen Hilfswerks von den Fluten eingeschlossen, es besteht Lebensgefahr, wie der SWR berichtete.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Am Abend hatten die Behörden im Landkreis Ahrweiler extremen Starkregen gemeldet. Die Feuerwehr Koblenz half zusammen mit dem Technischen Hilfswerk Lahnstein und der Feuerwehr Mainz aus, um 800 Sandsäcke pro Stunde zu füllen. Diese wurden mit sechs Lkw in den Landkreis Ahrweiler gebracht.

Es sei mit Sturzfluten und Überflutungen zu rechnen, hieß es. Auf dem Campingplatz „Stahlhütte“ in Dorsel (Kreis Ahrweiler) und weiteren Anlagen entlang der Ahr mussten Personen von den Dächern ihrer Campingwagen gerettet werden.