Unwetterwarnung für Griechenland: Karte zeigt, wo Unwetter drohen

In Griechenland drohen Unwetter.
Thomas Banneyer/dpaBetroffen sind vor allem der Osten und Teile des Zentrums Griechenlands sowie mehrere Inselgruppen in der Ägäis. Auch die Hauptstadt Athen und die umliegende Region Attika stehen im Fokus der Meteorologen. Die Warnkarte zeigt, in welchen Gebieten derzeit erhöhte Wettergefahren bestehen. Orange markierte Regionen müssen mit schweren Wettererscheinungen rechnen. Die Warnstufe Rot wird für besonders gefährliche Wetterlagen ausgegeben.

Die Warnkarte zeigt, welche Regionen Griechenlands betroffen sind.
Meteoalarm / EUMETNETHöchste Warnstufe Rot für mehrere Regionen
Nach Angaben des griechischen Ministeriums für Klimakrise und Zivilschutz wird für Mittwoch (28. Oktober) besonders in Thessalien, auf Euböa und den Sporaden mit heftigen Unwettern gerechnet. Für die Regionalbezirke Magnisia und Larisa sowie für die Sporaden und Euböa gilt die höchste Warnstufe Rot. Auch für die Dodekanes-Inseln, zu denen die bei Urlaubern beliebte Insel Rhodos gehört, wurde eine rote Unwetterwarnung ausgesprochen.
Für die Region Attika mit der Hauptstadt Athen, die Inseln der östlichen Ägäis sowie Teile Mittelgriechenlands gelten orange Warnungen. Dort können kräftige Niederschläge und Gewitter auftreten. Örtlich ist zudem mit Hagel zu rechnen.
Die Behörden warnen insbesondere vor möglichen Sturzfluten und Überschwemmungen. Bei heftigen Gewittern können außerdem starke Windböen und Blitzeinschläge zur Gefahr werden. Auf Straßen besteht durch große Wassermengen und eingeschränkte Sicht ein erhöhtes Unfallrisiko.
Griechenland bereitet sich auf schwere Unwetter vor
Angesichts der erwarteten Wetterlage hat der griechische Zivilschutz bereits Vorsorgemaßnahmen eingeleitet. Für insgesamt neun Regionen beziehungsweise regionale Verwaltungseinheiten wurde bis Donnerstag (29. Oktober) die erhöhte Alarmbereitschaft „Red Code“ ausgerufen. Dazu gehören unter anderem Attika, Teile Thessaliens, Euböa, die Sporaden und die nördliche Ägäis.
Die zuständigen Behörden wurden angewiesen, sich auf mögliche Unwettereinsätze vorzubereiten. Besonders kritisch könnte die Situation dort werden, wo der Boden bereits durch vorherige Regenfälle gesättigt ist. Weitere starke Niederschläge können dann schneller zu Überschwemmungen führen.
Drohen auch am Wochenende weitere Unwetter?
Ob sich die Unwetterlage bis zum kommenden Wochenende (31. Oktober und 1. November) fortsetzt oder erneut verschärft, ist derzeit noch unklar. Zwar zeigen die Wetterprognosen für Teile Griechenlands weiterhin wechselhaftes Wetter mit Regen und einzelnen Gewittern. Eine gesonderte amtliche Unwetterwarnung für das Wochenende liegt bislang jedoch nicht vor.
Reisende und Urlauber sollten deshalb die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. Aktuelle Warnungen veröffentlicht die griechische Wetterbehörde EMY. Auch über das europäische Warnportal Meteoalarm können die jeweils betroffenen Regionen und die geltenden Warnstufen eingesehen werden.
