Unwetterwarnung für Italien
: Karte zeigt betroffene Regionen

In weiten Teilen Mittel- und Norditaliens drohen am Dienstag, 25. August, kräftige Gewitter. Der italienische Zivilschutz hat für acht Regionen die gelbe Warnstufe ausgerufen.
Von
Lukas Böhl
Rom
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Unwetter in Italien: 28.08.2025, Italien, Cremona: Eine dunkle Gewitterzelle zieht über ein Feld in Cremona in der Lombardei. Für die Region gibt es eine Unwetterwarnung, es werden schwere Regenfälle, Gewitter und heftige Böen erwartet. Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Italien drohen heute Unwetter.

Alexander Wolf/onw-images/dpa

Erwartet werden teils heftige Regengüsse, starke Windböen, Hagel und zahlreiche Blitze. Ursache ist eine atlantische Störung, die sich vom Nordwesten über weitere Landesteile ausbreitet. Die Wetterkarte zeigt die betroffenen Regionen. Durch Klicken auf die Ebenen, sehen Sie, welche Warnungen vor Ort gelten:

Die Unwetterlage hatte bereits am Montag in den Alpen und im Nordwesten Italiens begonnen. Seit den frühen Stunden des Dienstags erfasst die Störung nach Angaben der italienischen Katastrophenschutzbehörde weitere Gebiete in Nord- und Mittelitalien. Betroffen sind unter anderem Ligurien, die Emilia-Romagna, die Toskana, Umbrien, die Marken und Latium.

Gelbe Warnstufe in acht Regionen Italiens

Für Dienstag gilt die Warnstufe Gelb in insgesamt acht Regionen. Dazu zählen Piemont, Lombardei, Ligurien, Emilia-Romagna, Toskana, Umbrien, Marken und Latium. Gewarnt wird je nach Gebiet vor Gewittern und/oder hydrogeologischen Gefahren, die beispielsweise durch kräftige Regenfälle entstehen können.

Besonders großflächig ist die Warnlage in der Toskana, in Umbrien und in den Marken. Dort betrifft die gelbe Warnstufe nach Angaben des Zivilschutzes das gesamte Regionsgebiet. In Piemont, der Lombardei, Ligurien, der Emilia-Romagna und Latium sind dagegen bestimmte Teilgebiete betroffen.

Für die Toskana besteht dabei sowohl eine gelbe Warnung vor Gewittern als auch vor hydrogeologischen Problemen. In der Lombardei gilt eine gelbe Warnstufe wegen hydrogeologischer Gefahren unter anderem für Gebiete im Nordwesten und in den Voralpen.

Starkregen, Hagel und kräftige Windböen möglich

Die erwarteten Gewitter können lokal kräftig ausfallen. Der italienische Zivilschutz rechnet mit intensiven Regengüssen, starken Windböen, örtlichem Hagel und häufiger Blitzaktivität. Durch den starken Regen können örtlich auch Probleme durch schnell abfließendes Wasser oder kleinere Überschwemmungen auftreten.

Die nationale Wettervorhersage sieht am Dienstag zudem verbreitet Schauer und Gewitter im Norden und in Teilen Mittelitaliens. Moderate Niederschlagsmengen werden unter anderem für das nördliche Piemont, die nördliche Lombardei sowie Teile Venetiens und Friaul-Julisch Venetiens erwartet. Auch am östlichen Rand Liguriens, im Apennin der Emilia-Romagna, in der Toskana sowie in Teilen Umbriens und Latiums kann es kräftiger regnen.

Damit beschränkt sich das wechselhafte Wetter nicht ausschließlich auf jene Gebiete, für die eine offizielle gelbe Warnstufe gilt. Auch in weiteren Teilen Nord- und Mittelitaliens sind zumindest einzelne Schauer oder Gewitter möglich.

Wetterlage wird laufend aktualisiert

Wie stark einzelne Orte tatsächlich getroffen werden, kann bei Gewitterlagen sehr unterschiedlich ausfallen. Der italienische Zivilschutz weist darauf hin, dass die Warnlage regelmäßig anhand der aktuellen Wetterentwicklung überprüft und aktualisiert wird. Auch die regionalen Behörden können für einzelne Gebiete zusätzliche Maßnahmen oder Hinweise herausgeben.

Für Reisende und Urlauber in den betroffenen Regionen empfiehlt es sich daher, die weitere Entwicklung und die Hinweise der örtlichen Behörden im Tagesverlauf im Blick zu behalten.