Vor letztem Länderspiel von Lukas Podolski
: Schweinsteiger mit rührender Liebeserklärung an Poldi

Lukas Podolski zählt die Tage bis zu seinem DFB-Abschiedsspiel per Countdown im Internet herunter. Vor allem von Bastian Schweinsteiger gibt es eine rührende Liebesbekundung für den ewigen Poldi.
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red/dpa
Stuttgart
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  • Eine ganz besondere Verbindung: Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski.

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  • Lukas Podolski hat mit seinen Sprüchen immer für gute Laune gesorgt. Als Bundestrainer Jogi Löw sich während eines EM-Spiels in die Hose griff, verteidigte er ihn in einer Pressekonferenz gewohnt lässig: „80 Prozent von euch und ich kraulen sich auch mal an den Eiern.“

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  • „Die Liebe zum Fußball, die ist so wie mit der Familie und der Frau. Die ist immer da.“

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  • „Hat 15 Minuten gedauert, sieht man ja auch.“ (Podolski zu Bastian Schweinsteigers damaliger Frisur.)

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  • „Fußball ist einfach: Rein das Ding – und ab nach Hause.“

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  • „Das Gute an England ist: Wir haben viele englische Wochen.“

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  • „Ich habe das Glück, dass ich aus Köln komme. Das ist ja eh halb Istanbul.“

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  • „Als Maskottchen, wie das manche Medien geschrieben haben, bin ich bestimmt nicht her gekommen.“

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  • „Ich denke nicht vorm Tor. Das mach ich nie.“

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  • „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.“

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  • „Es ist bitter, wenn jeder Ball, der reingeht, ein Tor ist.“

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  • „Doppelpass alleine? Vergiss es!“

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  • „Jetzt müssen wir die Köpfe hochkrempeln und die Ärmel natürlich auch.“

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Kamen - Bastian Schweinsteiger schrieb eine Art öffentlichen Liebesbrief, Oliver Bierhoff schwelgte schon in Erinnerungen. Während Joachim Löw beim Jahresauftakt der Nationalmannschaft gegen England und in Aserbaidschan die Vorbereitung Richtung WM-Titelverteidigung fortsetzen will, dreht sich im Weltmeister-Team vor dem Prestige-Test gegen die Three Lions am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD) in Dortmund alles um Lukas Podolski. Zum Abschied der Fußball-Frohnatur aus der DFB-Elf erwiderte Ex-Kapitän Schweinsteiger die emotionalen Zeilen seines langjährigen Freundes bei seinem eigenen Rücktritt im August.

„Lieber Lukas, uns verbindet seit Jahren eine Freundschaft, wie es sie nicht oft gibt im Leben’ – so begann damals in der „Welt am Sonntag“ Dein Brief zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft. Und ich wüsste nicht, wie ich meinen besser beginnen könnte“, schrieb Schweinsteiger in der gleichen Zeitung. Bierhoff erhob Podolski in den Rang eines nationalen Botschafters. „Es wird einem bewusst, was diese Spieler auch für das Land getan haben“, sagte der Teammanager. „Er steht für eine Zeit. Er steht für den Aufbruch nach 2004.“

Emotionale Worte von Freund und Kollegen Bastian Schweinsteiger

Auch Löw freut sich über den „fantastischen Rahmen“ für Podolski, muss aber gleichzeitig den Aufbruch 2017 managen. Auch für Özil zählt erst mal der Poldi-Abschied: „Ich werde ihn definitiv sehr vermissen, weil er ein sehr guter Freund von mir ist. Wir haben viele Erfolge gehabt. Misserfolge auch. Aber er ist ein toller Kerl“, sagte er über seinen Ex-Kollegen bei Arsenal und im DFB-Trikot in einem Verbands-Video.

Nationalmannschafts-Rentner Schweinsteiger muss sich um das WM-Ticket keine Gedanken mehr machen. Er kann sich ganz seinem Kumpel Poldi widmen: „Ich erinnere mich sehr gut an den Moment der Auswechslung bei meinem Abschiedsspiel, als ich Dich auf der Tribüne im Kreise meiner Familie sitzen sah. Inmitten jener Menschen, die einen besonderen Platz in meinem Leben einnehmen - und zu diesen Menschen zählst auch Du“, schrieb Schweinsteiger. Podolski selbst zählt bei Facebook und Twitter mit Foto-Erinnerungen an seine bislang 129 Länderspiele die Tage bis zu seinem Abschiedsspiel herunter. Auch auf Schweinsteigers Botschaft zum Abschied reagierte Poldi dort - mit einem roten Kussmund.

Die besten Sprüche von Lukas Podolski finden Sie in unserer Bildergalerie.