Waldbrände in Europa
: Prinz William dankt Einsatzkräften

Angesichts verheerender Waldbrände in Europa hat Prinz William den Betroffenen sein Mitgefühl ausgesprochen und den Einsatzkräften für ihre Arbeit gedankt.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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William, Prinz von Wales und Royal Honorary Air Commodore, im Jahr 2024 während eines Besuchs auf dem Luftwaffenstützpunkt RAF Valley mit dem Personal des Stützpunkts im Luftverkehrskontrollturm.

William, Prinz von Wales und Royal Honorary Air Commodore, im Jahr 2024 während eines Besuchs auf dem Luftwaffenstützpunkt RAF Valley mit dem Personal des Stützpunkts im Luftverkehrskontrollturm.

picture alliance/dpa/PA Wire

In Frankreich, Spanien und Großbritannien kämpfen Tausende Einsatzkräfte gegen schwere Waldbrände. Prinz William hat den Betroffenen sein Mitgefühl ausgesprochen und Feuerwehrleuten, Rettungsdiensten und freiwilligen Helfern gedankt.

Prinz William hat sich angesichts der verheerenden Waldbrände in mehreren europäischen Ländern zu Wort gemeldet. Seine Gedanken seien bei allen Menschen, die von den Feuern in Frankreich, Spanien und Großbritannien betroffen seien, erklärte der britische Thronfolger am Montag auf den gemeinsamen Social-Media-Kanälen des Prinzen und der Prinzessin von Wales.

William dankte insbesondere den Feuerwehrleuten, Rettungskräften und freiwilligen Helfern, die unter außergewöhnlich schwierigen Bedingungen unermüdlich im Einsatz seien. Die Nachricht war mit einem „W“ unterzeichnet und damit als persönliche Botschaft des Prinzen gekennzeichnet. Die Brände seien eine „deutliche Erinnerung an die Herausforderungen eines zunehmend extremen Klimas“ und daran, wie wichtig der Schutz von Mensch und Natur sei.

Feuer nähert sich Bordeaux

Besonders angespannt bleibt die Lage im Südwesten Frankreichs. In der Region Gironde mussten rund 220.000 Menschen ihre Häuser oder Urlaubsunterkünfte verlassen. Das Feuer hat Zehntausende Hektar Land erfasst und war zeitweise bis auf etwa 15 Kilometer an Bordeaux herangerückt.

Rund 2.500 Feuerwehrleute wurden von Löschflugzeugen, Soldaten und weiteren Einsatzkräften unterstützt. Zwar breitete sich das Feuer zuletzt nicht weiter aus, unter Kontrolle war es jedoch weiterhin nicht. Eine neue Hitzewelle und auffrischender Wind könnten die Löscharbeiten erneut erschweren.

Auch in Spanien kämpfen die Behörden gegen große Feuer unter anderem in der Umgebung von Madrid sowie in den Regionen Ávila und Valencia. Zehntausende Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Steigende Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit und wechselnde Windrichtungen erhöhen die Gefahr, dass sich bereits eingedämmte Brände erneut ausbreiten. Auch aus Italien wurden mehrere Feuer gemeldet. Auf der Halbinsel Gargano in Apulien mussten Hunderte Urlauber mit Booten von Stränden gerettet werden.

Löscharbeiten in Schottland dauern an

In Großbritannien konzentrieren sich die Einsätze auf den Cairngorms-Nationalpark in Schottland. Dort hatten die Behörden am 24. Juli wegen veränderter Windverhältnisse einen Großschadensfall ausgerufen und den Ort Nethy Bridge vorsorglich evakuiert.

Bis zum 27. Juli hatte das Feuer nach Angaben der schottischen Feuerwehr eine Fläche von rund 25 Quadratkilometern erfasst. Verbesserte Wetterbedingungen und massive Löscharbeiten sorgten zuletzt für weniger sichtbare Flammen. Unter der Oberfläche glimmende Brandstellen blieben jedoch bestehen, weshalb Feuerwehrleute, schweres Gerät und Löschhubschrauber weiterhin im Einsatz waren.