Neue Warnstreiks im ÖPNV
: Diese Städte sind jetzt betroffen

Auch diese Woche kommt es wieder zu Streiks im ÖPNV. In diesen Städten wird gestreikt.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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In Hessen sind weitere Streiks angekündigt worden.

bieszczady_wildlife / shutterstock.com

Diese Woche trifft es Pendler in Hessen. Wer im Nahverkehr unterwegs ist, muss wieder mit Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Dienstag, 24. Februar, zu einem weiteren hessenweiten Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr auf.

Welche Städte sind betroffen?

Zum Streik aufgerufen sind Beschäftigte aus dem Tarifbereich Nahverkehr (TV-N) in:

  • Kassel
  • Gießen
  • Marburg
  • Frankfurt am Main
  • Wiesbaden
  • Betroffen sind konkret folgende Verkehrsunternehmen:

  • Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF)
  • Stadtwerke Gießen AG
  • Marburger Verkehrsgesellschaft mbH (MVG)
  • Kasseler Verkehrsbetriebe (KVG)
  • ESWE Verkehr in Wiesbaden
  • Hinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Zweifel sollten immer die Informationsangebote vor Ort genutzt werden.

    Hintergrund für den Streik ist der Tarifstreit im hessischen Nahverkehr. Die Arbeitgeber wollen nach Angaben von Verdi bestehende Zulagen teilweise mit künftigen Tariferhöhungen verrechnen und Leistungen wie die Aufstockung des Krankengelds kürzen. Die Gewerkschaft lehnt das ab und fordert unter anderem bessere Regelungen bei Zuschlägen, eine Ballungsraumzulage für alle Beschäftigten sowie eine Schichtzulage auch für den Fahrdienst.

    Wie lange wird gestreikt?

    Der Ausstand beginnt jeweils mit der Frühschicht und dauert bis zum Ende der letzten Schicht, auch wenn diese erst am Folgetag endet. Aktuelle Informationen finden Betroffene auf den Webseiten und in den Apps der Verkehrsbetriebe.

    Was ist mit anderen Städten?

    Im Moment sind keine weiteren Streiks angekündigt. Dies kann sich jedoch kurzfristig ändern. In Bayern bleibt die Lage weiterhin angespannt. Weitere Streiks bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 09. März sind sehr wahrscheinlich. Auch München könnte noch einmal Ziel der Streikaktionen werden. Pendler sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Stand informieren.