Neue Warnstreiks im ÖPNV: Diese Städte sind betroffen

Wo wird als Nächstes gestreikt?
Alexander Fedosov / shutterstock.comPendler müssen sich weiterhin auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind vor allem Bus- und Straßenbahnverbindungen.
Zusätzlich hat ver.di für Donnerstag, 19. März 2026, weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt. In mehreren Bundesländern könnte der kommunale Nahverkehr an diesem Tag weitgehend zum Erliegen kommen.
Nordrhein-Westfalen: Zwei Tage Streik im Nahverkehr
In Nordrhein-Westfalen ruft ver.di am 16. und 17. März 2026 rund 30.000 Beschäftigte kommunaler Nahverkehrsunternehmen zu Warnstreiks auf. Hintergrund sind festgefahrene Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen.
Der Streik ist zweigeteilt organisiert:
Betroffen sind unter anderem Verkehrsunternehmen in folgenden Regionen und Städten:
S-Bahnen und Regionalzüge sind von diesem Streik nicht betroffen.
Auch in Sachsen Warnstreiks
Parallel kommt es auch in Sachsen zu Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr.
Am Montag (16. März) streiken Beschäftigte bei:
Nach Angaben der Unternehmen kann es zu großflächigen Ausfällen unter anderem in folgenden Orten kommen:
Am Dienstag (17. März) sind große Teile Ostsachsens betroffen. Bestreikt werden unter anderem:
Die Streiks beginnen in der Regel gegen 3 Uhr morgens und dauern meist rund 24 Stunden.
Weitere Warnstreiks am 19. März angekündigt
Im Rahmen der bundesweiten Tarifrunde im kommunalen Nahverkehr hat ver.di außerdem für Donnerstag (19. März) neue Warnstreiks angekündigt. Betroffen sein könnten unter anderem Verkehrsunternehmen in:
Nach Angaben der Gewerkschaft könnte der Verkehr in vielen kommunalen Unternehmen an diesem Tag weitgehend zum Erliegen kommen. In Hessen und Bremen wird derzeit noch entschieden, ob sich die Beschäftigten ebenfalls beteiligen.
Hintergrund der Streiks
Die Gewerkschaft ver.di begründet die Arbeitsniederlegungen mit festgefahrenen Tarifverhandlungen im Nahverkehr. In Nordrhein-Westfalen liege auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot der Arbeitgeber vor.
Zu den zentralen Forderungen der Beschäftigten gehören unter anderem:
Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt in Nordrhein-Westfalen ist für den 24. März geplant. Bis dahin müssen Fahrgäste in mehreren Regionen weiterhin mit Einschränkungen im Nahverkehr rechnen.
