Wetter am Wochenende: Karte zeigt, wo Unwetter drohen

Am Wochenende drohen Gewitter (Archivbild).
Charlie Riedel/AP/dpaAb Samstag ziehen von Südwesten bis in den Norden erste kräftige Schauer und Gewitter auf. In der Nacht zum Sonntag sowie am Sonntag selbst besteht regional sogar Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Die Wetterkarte zeigt, so sich die Gewitter bilden können:
Am Freitag bleibt davon zunächst noch wenig zu spüren. Verbreitet scheint die Sonne, lediglich im Norden ziehen einige hohe Wolkenfelder durch. Im Westen und Südwesten können sich lockere Quellwolken bilden, es bleibt aber trocken.
Die Temperaturen steigen auf 31 Grad im Nordosten und im südlichen Alpenvorland. In den Niederungen im Westen und Südwesten sind bis zu 38 Grad möglich. An der Küste bleibt es örtlich etwas kühler. Der Wind weht meist nur schwach aus südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag ziehen im Nordwesten und Südwesten einige Wolkenfelder auf, ansonsten bleibt es häufig klar. Regen wird zunächst nicht erwartet. Die Temperaturen sinken auf 19 bis 10 Grad, in den Ballungsräumen im Westen und Südwesten liegen die Tiefstwerte bei etwa 21 Grad.
Samstag ziehen erste kräftige Gewitter auf
Am Samstag beginnt der Wetterwechsel. Im Südosten bleibt es zunächst meist sonnig. Später ziehen dort zwar mehr Wolken auf, es bleibt jedoch voraussichtlich trocken.
Anders sieht es in einem Bereich vom Südwesten bis in den Norden Deutschlands aus. Dort verdichtet sich die Bewölkung und es entwickeln sich einzelne Schauer und Gewitter. Diese können örtlich kräftig ausfallen.
Auch bei den Temperaturen zeigen sich große Unterschiede. Im Nordwesten werden nur noch 22 bis 30 Grad erreicht. In den übrigen Regionen bleibt es mit 30 bis 38 Grad noch einmal heiß. Abseits der Gewitter weht überwiegend schwacher Wind aus Südwest, im Norden teilweise mäßiger Wind aus nordwestlichen Richtungen.
Unwettergefahr in der Nacht zum Sonntag
Besonders ungemütlich kann die Nacht zum Sonntag werden. In einem Streifen vom Westen bis in den Nordosten Deutschlands fällt bei dichter Bewölkung zeitweise Regen. Dazu treten teils kräftige Schauer und Gewitter auf.
Örtlich besteht dabei Unwetterpotenzial durch Starkregen und Hagel. Der Südosten bleibt dagegen zunächst meist klar und trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 18 und 13 Grad, in südwestlichen Ballungsräumen bei etwa 20 Grad.
Sonntag vor allem im Süden und in der Mitte kritisch
Am Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt der Gewitter. Besonders im Süden und in Teilen der Mitte Deutschlands muss mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden.
Auch hier besteht lokal Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. In den nördlichen Landesteilen bleibt es dagegen überwiegend trocken.
Die Temperaturen erreichen nur noch etwa 22 Grad im Norden, während im Südosten bis zu 32 Grad möglich sind. Abseits von Gewittern weht ein schwacher bis mäßiger Nordwestwind.
In der Nacht zum Montag bleibt es wechselhaft. Vor allem im Süden und Südosten fällt schauerartiger Regen, örtlich sind weiterhin Gewitter möglich. In den übrigen Regionen bleibt es meist trocken. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 10 Grad.
Gewitter ziehen sich am Montag in den Südosten zurück
Zum Wochenbeginn hält sich das unbeständige Wetter vor allem im Süden. Südlich des Mains treten bei starker Bewölkung weitere Gewitter oder schauerartig verstärkter Regen auf. Im Tagesverlauf ziehen sich die Niederschläge allmählich in den Südosten zurück.
In den übrigen Regionen wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, nur stellenweise fällt etwas Regen. Die Höchstwerte liegen in der Nordhälfte zwischen 20 und 25 Grad und in der Südhälfte zwischen 23 und 28 Grad.
