Kurz vor den Eisheiligen: Wo es jetzt nochmal Frost gibt

Der Garten kann noch einmal Frost abbekommen.
OLAYOLA / shutterstock.comNach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) beruhigt sich das Wetter zwar vielerorts, gleichzeitig klart es regional auf. Dadurch können die Temperaturen örtlich bis in den Frostbereich sinken.
In diesen Regionen gibt es nochmal Frost
Betroffen sind vor allem Teile Norddeutschlands, der Nordosten sowie einzelne Regionen im Süden. In mehreren Vorhersagegebieten weist der DWD zudem auf Frost in Bodennähe hin. Das bedeutet: Die Lufttemperatur in zwei Metern Höhe liegt nicht zwingend unter null Grad, direkt am Boden kann es aber dennoch frieren.
In Schleswig-Holstein und Hamburg ist in der Nacht zum Freitag bei längerem Aufklaren abseits der Küsten örtlich Frost bis minus 1 Grad nicht ausgeschlossen. Auf den Inseln bleibt es nach DWD-Angaben milder, dort werden Werte um 7 Grad erwartet.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern kann es kalt werden. Der DWD rechnet bei Aufklaren örtlich mit Frost um minus 1 Grad. In Bodennähe ist vielerorts Frost möglich. An der Ostsee liegen die Temperaturen dagegen teils bei etwa 6 Grad.
In Niedersachsen betrifft die Frostgefahr vor allem den Osten des Landes. Dort ist bei längerem Aufklaren örtlich Frost bis minus 1 Grad nicht ausgeschlossen. Für Bremen wird in der DWD-Vorhersage kein Frostschwerpunkt genannt.
In Brandenburg kann es im Norden des Landes kalt werden. Zwischen Prignitz und Uckermark ist örtlich Frost in Bodennähe möglich. In Berlin und Brandenburg sinken die Temperaturen in der Nacht zum Freitag nach DWD-Angaben auf 6 bis 3 Grad.
Auch im Süden Deutschlands gibt es einzelne Frosthinweise. In Baden-Württemberg fallen die Temperaturen in der Nacht zum Freitag auf 7 bis 2 Grad. Vereinzelt ist Frost in Bodennähe möglich. In Südbayern kann es im westlichen Alpenvorland örtlich Frost in Bodennähe geben.
Wo der Frost ausbleibt
In vielen anderen Regionen wird es zwar kühl, Frost steht dort nach den vorliegenden DWD-Vorhersagen aber nicht im Vordergrund. In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Nordbayern wird vor allem auf Nebel, Regen oder nachlassende Schauer hingewiesen. Frost wird dort in den DWD-Aussichten nicht ausdrücklich als Wettergefahr genannt.
Neben der Frostgefahr kann sich in der Nacht zum Freitag regional Nebel bilden. Sichtweiten unter 150 Metern sind laut DWD unter anderem in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland möglich. Autofahrer sollten daher besonders in den Nacht- und frühen Morgenstunden mit eingeschränkter Sicht rechnen.
