Wetter in Deutschland
: Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich

Besonders im Nordwesten sowie im Süden und Südosten können sich im Tagesverlauf kräftige Gewitter entwickeln. Dabei drohen örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Gewitter in Bayern: ARCHIV - 16.08.2026, Bayern, Aurach: Blitze zucken bei einem abendlichen Gewitter. (zu dpa: «Unwetter in Oberfranken - Schützenfest teilweise geräumt») Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gewitter in Bayern (Archivbild).

Alexander Wolf/onw-images/dpa

Am Vormittag bleibt es zunächst vielerorts trocken. Später ziehen im Nordwesten erste Schauer und kurze Gewitter auf, die sich bis zum Mittag und Nachmittag auf größere Teile der Nordhälfte ausweiten. Im Süden und Südosten nimmt die Gewittergefahr ebenfalls deutlich zu.

Starkregen und Sturmböen im Norden und Westen

Ab dem späten Vormittag treten im Norden und Westen neben Schauern auch einzelne Gewitter auf. Diese können lokal kräftiger ausfallen.

Dabei sind in kurzer Zeit Regenmengen um 20 Liter pro Quadratmeter möglich. Hinzu kommen kleinkörniger Hagel und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde.

Die Gewitter treten örtlich begrenzt auf. Während es in einzelnen Regionen heftig regnen kann, bleibt es nur wenige Kilometer entfernt möglicherweise trocken.

Im Süden und Südosten sind Unwetter möglich

Besonders aufmerksam sollte die Wetterlage im Süden und Südosten verfolgt werden. Etwa von Südbaden bis nach Oberfranken und weiter in Richtung Südosten können sich ab Mittag beziehungsweise am frühen Nachmittag teils kräftige Gewitter entwickeln.

Auch dort drohen Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen bis etwa 80 Kilometer pro Stunde.

Vereinzelt können die Gewitter noch heftiger ausfallen. Dann sind laut Deutschem Wetterdienst heftiger Starkregen, größerer Hagel und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde möglich. Einzelne Unwetter können deshalb nicht ausgeschlossen werden.

Schon in den Frühstunden besteht von der Pfalz bis nach Unterfranken sowie an den Alpen ein geringes Risiko für einzelne Gewitter.

Bis zu 28 Grad am Donnerstag

Abseits der Gewitter ist es wechselnd bewölkt und vielerorts trocken. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 28 Grad. Besonders im Südosten bleibt die Luft sommerlich warm.

Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südwest. In der Mitte und im Süden kann er im Tagesverlauf zeitweise auffrischen. In höheren und freien Lagen sind steife Böen möglich, an exponierten Stellen auch stürmische Böen.

Auch in der Nacht noch Gewitter möglich

In der Nacht zum Freitag bleibt die Wetterlage vor allem im Nordwesten und Südosten unbeständig.

Im Umfeld der Nordsee können weiterhin einzelne Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen auftreten. Auch im Südosten sind zunächst noch kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und stürmischem Wind möglich, bevor die Aktivität allmählich nachlässt.

Später kann sich aus den Alpen heraus schauerartiger und teilweise gewittriger Regen in das südliche Alpenvorland ausbreiten. Auch dabei ist Starkregen nicht ausgeschlossen.

In den übrigen Regionen bleibt es wechselnd bis gering bewölkt und überwiegend trocken. Die Temperaturen sinken auf 16 bis 11 Grad.