Wetter in Italien
: Karte zeigt, wo Regen und Gewitter drohen

Während weite Teile Italiens unter großer Hitze leiden, drohen in den Alpen, im Apennin und auf Sizilien örtlich kräftige Schauer und Gewitter.
Von
Lukas Böhl
Rom
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Unwetter in Italien: 28.08.2025, Italien, Cremona: Eine dunkle Gewitterzelle zieht über ein Feld in Cremona in der Lombardei. Für die Region gibt es eine Unwetterwarnung, es werden schwere Regenfälle, Gewitter und heftige Böen erwartet. Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Italien kann es heute örtlich zu Gewittern kommen.

Alexander Wolf/onw-images/dpa

In weiten Teilen Italiens bleibt das Wetter am Dienstag, 4. August 2026, sonnig und heiß. Vor allem in den Bergregionen können sich am Nachmittag jedoch örtliche Schauer und Gewitter bilden. Betroffen sind insbesondere die Alpen, Teile des Apennins sowie das Bergland auf Sizilien. Die Wetterkarte zeigt, wo sich heute Gewitter bilden können:

Gewittergefahr in den Alpen und im nördlichen Apennin

Im Norden startet der Tag überwiegend klar oder nur leicht bewölkt. An der Adriaküste kann es am Morgen stellenweise diesig sein.

Im Laufe des Nachmittags nimmt die Bewölkung in der Nähe der Alpen sowie über dem Apennin zwischen Ligurien und der Emilia-Romagna zu. Dort sind lokal begrenzte Regenschauer und Gewitter möglich. Die Niederschläge sollen meist nur kurz anhalten und im weiteren Tagesverlauf rasch nachlassen.

Am Abend lockert es verbreitet wieder auf.

Schauer und Gewitter in den Abruzzen

Auch in Mittelitalien und auf Sardinien überwiegt zunächst sonniges Wetter. Über den Gebirgsregionen des Apennins entstehen am Nachmittag jedoch mehr Wolken.

Besonders im Bergland der Abruzzen können sich einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln. Am Abend beruhigt sich die Wetterlage wieder, und die Wolken lösen sich zunehmend auf.

Lokale Unwetter im Süden und auf Sizilien

Im Süden und auf Sizilien bleibt es ebenfalls vielerorts sonnig oder nur gering bewölkt. Über den Höhenzügen des südlichen Apennins sowie in den zentralen und östlichen Bergregionen Siziliens sind allerdings örtliche Gewitter und Regenschauer zu erwarten.

Die Schauer ziehen voraussichtlich rasch vorüber. Anschließend setzt sich auch dort wieder freundlicheres Wetter durch.

Temperaturen steigen auf bis zu 40 Grad

Neben den Gewittern bleibt die große Hitze ein wichtiges Thema. Im Landesinneren Sardiniens können die Temperaturen bis zu 39 oder 40 Grad erreichen.

Werte zwischen 38 und 39 Grad sind in den Ebenen der Lombardei, Venetiens, Friaul-Julisch Venetiens und der Emilia-Romagna möglich. Ähnlich heiß wird es in den inneren Gebieten der Toskana, Umbriens und Latiums sowie in Teilen der Basilikata und Apuliens.

Steigende Höchsttemperaturen werden unter anderem für Trentino-Südtirol, Latium, den Südosten Sardiniens, Kampanien und Sizilien erwartet. Etwas niedrigere Werte als zuvor sind dagegen im Piemont, in Venetien, Friaul-Julisch Venetien und im Süden der Abruzzen möglich. In den übrigen Regionen ändern sich die Temperaturen kaum.

Schwacher Wind, örtlich bewegte See

Die Winde bleiben landesweit schwach oder werden überwiegend durch lokale Brisen bestimmt.

Auf dem Ligurischen Meer, den westlichen Seegebieten, dem westlichen Tyrrhenischen Meer und in der Straße von Sizilien kann die See zeitweise mäßig bewegt sein. Im Tagesverlauf nimmt der Wellengang unter anderem im Sardinischen Kanal und in Teilen des Tyrrhenischen Meeres zu.