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: Schmuckes Haus aus den 50er Jahren

Es muss nicht immer ein neues Haus vom Architekten sein: So wurde aus einem altmodischen Bau aus den 1950er Jahren ein zeitgemäß stilvolles Einfamilienhaus für eine vierköpfige Familie.
Von
Nicole Golombek
Stuttgart
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  • Die Besitzer des Hauses betonen den Charme des Hauses aus den 50ern mit Accessoires und Möbeln wie den Eames-Stühlen. Beim aufwändigen Umbau wurde auch neues Eichenholz-Parkett verlegt, Terrassentüren sorgen für deutlich mehr Licht im Ess- und Wohnbereich.

     
  • Die Küchenwand beim Umbau des Hauses aus den 50er Jahren musste weichen für den offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich. Für den Kamin wurde eine für damals typische Betonsteinplatte neu angefertigt.

    Gregor Schuster
  • Der Esstisch stammt von Hay, die Eames-Stühle von Vitra, entworfen in den 1950ern, erinnern sie auch an die Entstehungszeit des Hauses. Beim Umbau wurde mit Terrassentüren Licht in den Wohnraum gebracht. Das Eichenparkett, aufwändig im Fischgrätmuster verlegt, sorgt für Behaglichkeit.

    Gregor Schuster
  • Die zeittypischen Heizungsverkleidungen und die Fensterbänke wurden aufgearbeitet.

    Gregor Schuster
  • Die vergrößerten Fenster geben den Blick frei auf den großen Garten. Chaise Longue und Sessel stammen von der jungen Designfirma Norr11, Beistelltische von Hay, Stehleuchte ist von Louis Poulsen.

    Gregor Schuster
  • Im Flur lassen sich im offenen Regal Lieblingsbrillen und Hüte unterbringen. Detailverliebt: ein Spiegel mit Kupferfassung an der Seite.

    Gregor Schuster
  • In dem kleinen Anbau ist noch ein Rückzugsraum. Die kräftige, petrolfarben gestrichene Wand verschafft der olivgrünen Couch einen dramatischen Auftritt. Stauraum für Bücher bietet das „New Order“-Regal von Hay, entworfen vom Münchner Designer Stefan Diez.

    Gregor Schuster
  • Keine Scheu vor dunklen Farben in der Gästetoilette. Ton in Ton: Schicke kleine rechteckige Fliesen von Mosa.

    Gregor Schuster
  • Vor dem matten Anthrazit leuchtet die Kupferarmatur von Vola umso eindrucksvoller. Auch aus Kupfer ist der Handtuchhalter am Waschtisch.

    Gregor Schuster
  • Das Treppenhaus strahlt in hellen Farben, die Wand wurde befreit von in die Jahre gekommenen Rosé-Tönen und von einer Wandbemalung. Die gut erhaltene Holztreppe wurde vom Veloursteppich befreit.

    Gregor Schuster
  • Der Flur im ersten Stock ist in Wohnhäusern oft dunkel, hier bringt ein bodentiefes Fenster Helligkeit. Links das große Bad mit Doppelwaschbecken, Dusche und Badewanne. Rechts geht’s in die zwei Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer. Sollte der Dachboden noch ausgebaut werden, wird die Raumstruktur verändert und vergrößert, eine Gipswand zwischen den Schlafzimmern wäre dann leicht zu entfernen.

    Gregor Schuster
  • „Design in Architektur“ heißt die in Darmstadt ansässige Firma von Ingo Haerlin, Bianca Lautenschläger-Haerlin und Stephanie Still (re.), die seit über zehn Jahren Arbeitsplätze, Gasträume, Kindergärten oder Bildungseinrichtungen und Privaträume gestaltet und schon einige Auszeichnungen erhalten hat.

    Gregor Schuster
  • Die aus Michelstadt im Odenwald stammende Architektin Bianca Lautenschläger-Haerlin hat die Hausherren auch bei der Farbgestaltung in den Wohnräumen beraten. Sie sagt, im Bestand zu bauen, sei eine tolle Herausforderung.

    Gregor Schuster
  • Der aus Stuttgart stammende Innenarchitekt Ingo Haerlin war gleich angetan von dem Haus in Darmstadt, er hat auch Schreiner gelernt und beriet die Familie in Fragen der Möbelauswahl.

    Gregor Schuster
  • Bis das Haus mit den vielen bodentiefen Fenstern fertig saniert war, war viel zu tun.

    Gregor Schuster
  • So sah das Haus vor der Renovierung aus. Der große Garten und die gute Lage hatte die Familie Weber dazu gebracht, das schmucklose Haus aus den 1950ern zu kaufen.

    Martin Weber
  • Bis auf die Grundmauern und das Dach wurde vieles verändert, Fenster, Türen . . .

    Martin Weber
  • . . . und im Innenraum ging’s auch heftig zur Sache. Es wurden Wände entfernt und versetzt.

    Martin Weber
  • Alle Wände mussten neu verputzt werden, die Fußböden fürs Eichenparkett vorbereitet werden.

    Martin Weber
  • Sind wir bald fertig? Baustelle Wohnbereich, für Kinder ein Spielparadies.

    Martin Weber
  • Ein gutes halbes Jahr – ein sportlicher Zeitrahmen – für die Renovierung hatten die neuen Hausbesitzer veranschlagt. Nicht alle Maler- und Sanitärarbeiten waren gelungen, nach dem Einzug musste manches nachgearbeitet werden.

    Martin Weber
  • Es hat sich aber gelohnt, die Blendläden und die neue Balkonverkleidung geben dem Haus eine Eleganz, die bodentiefen Fenster machen aus dem 50er Jahre Bau ein lichtes Zuhause für eine vierköpfige Familie.

    Gregor Schuster
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