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Wohntrend nackte Wand: Wer braucht noch Bücherschränke?

Blick in die Wohnung der Illustratorin und Autorin Joana Avillez in New York. Sie sortiert ihre Bücher meist nach Themen, wie in dem Bildband „BiblioStil: Vom Leben mit Büchern“ zu erfahren ist. „Ich schlafe inmitten meiner Bücher“, sagt Avillez. „Das finde ich gemütlich.“
BiblioStil/Prestel Verlag
Die Bücherwand als architektonisches Gestaltungselement, zu bewundern in dem Haus von Künstler Pedro Reyes und Designerin Carla Fernandez in Mexiko.
BilbioStil/Prestel Verlag
Sortiert nach Farben: Blick auf ein Regal im berühmten New Yorker Laden für neue, gebrauchte und seltene Bücher, dem „Strand Book Store“.
BilbioStil/Prestel Verlag
Der Sammler und Inhaber von Luxusboutiquen in Berlin, Emmanuel de Bayser, schätzt den Midcentury-Stil und sortiert seine Bücher grob nach Themen. Ein Buch wegwerfen? „Nie!“, sagt er. Und: „Ich möchte nicht überheblich klingen, aber ich verstehe Menschen nicht, die keine Bücher haben.“
BilbioStil/Prestel Verlag
Die bisher gezeigten Fotos stammen aus dem lesenswerten Fotobuch über Menschen und ihre Bücher: „BiblioStil: Vom Leben mit Büchern“ (36 Euro) von Nina Freudenberger und Sadie Stein, erschienen im Prestel-Verlag.
Verlag
Alle fünf Sekunden kauft ein Mensch auf der Welt eines der berühmtesten Regale der Welt, das „Billy“ von Ikea. Genutzt wird es nicht mehr nur für Bücher, sondern auch zum Verstauen von Krimskrams. Daher gibt es „Billy“ inzwischen auch mit Türen aus Glas, damit der Staub sich nicht auf Bücher und Accessoires legt . . .
Ikea
. . . und mit „blickdichten“ Türen für Dinge, den man nicht dauernd sehen mag. Dafür auch mit Beleuchtungsmöglichkeit für schönes Licht von oben.
Mats Ekdahl/IKEA
Designklassiker: Dieter Rams Regalsystem 606 für Vitsoe eignet sich auch zur Aufbewahrung von CDs und Schallplatten.
Vitsoe
Regalklassiker „FNP“ von Nils Holger Moormann. Gibt es auch in anderen Farben, es ist erweiterbar in Höhe und Breite. Schallplatten passen auch hinein. Und es macht sich gut neben einem Esstisch mit Eames-Sesseln und Tom-Dixon-Leuchten.
Moormann/Anders Hviid
In Regale passt auch Geschirr. Schön schräg: Regal „ES“, entworfen von Konstantin Grcic für Moormann.
Moormann/Jaeger&Jaeger
Schon seit einiger Zeit in Mode – Leitern, lässig an die Wand gelehnt. „Hoch Acht“ heißt das gute Stück aus dem Haus Moormann. Hier kann man Kleidung und auch Bücher aufbewahren. Eine Sprosse ist tiefer und bietet eine Sitzmöglichkeit, falls man schnell etwas nachschlagen muss.
Nils Holger Moormann
Zwischenablage: „Der kleine Lehner“ heißt das filigrane Stehpult von Nils Holger Moormann, das auch ganz einfach an die Wand angelehnt werden kann. Die Ablage bietet Platz für allerlei Krimskrams und Bücher.
Moormann/Jaeger&Jaeger
Der Trend geht zu filigranen Möbeln. Bücher werden gern auch an der Wand in einem Hängeregal neben Accessoires ausgestellt, hier ein Beispiel von Hülsta.
VDM/Hülsta
Bücherskulptur: Ron Arad entwarf für Kartell den biegsamen „Bookworm“, in Wurm- oder Schneckenform an der Wand anzubringen, für die Bücher gibt es Stützen.
Kartell
So macht das Homeoffice optisch Vergnügen. Das Regalsystem FNP von Nils Holger Moormann gibt es auch mit ausklappbarem Schreibtisch.
Moormann/Jaeger&Jaeger
In Zeiten von Homeoffice ein Thema – wo bringe ich optisch gut meinen Schreibtisch unter? Hier ein Beispiel von Hülsta.
VDM/Hülsta
Für Heimwerker: Bücherregal in Kombination mit kleinem Schreibtisch von Rauch Möbel.
VDM/Rauch Möbel
Dieter Rams’ Regalsystem „606“ für Vitsoe lässt sich ebenfalls als Schreibtisch mit Ablagen und Schubladen zusammenstellen.
Vitsoe
Wer es gern bunt und klug im Buchregal hat: Regenbogenreihe Edition Suhrkamp“ (es). In der „es“ sind knapp 3000 Bände erschienen.
Suhrkamp Verlag
Man kann natürlich auch einfarbig sammeln, zum Beispiel Pink. Stets sind in der Reihe Essays und besondere literarische Texte von Autoren zu finden.
Suhrkamp Verlag
Ebenso wie die Edition Suhrkamp wurden auch die Suhrkamp Taschenbücher von dem Grafikdesigner Willy Fleckhaus gestaltet.
Suhrkamp Verlag
Ein schönes gelbes Band im Bücherregal ermöglicht auch das Sammeln von Reclam-Heftchen der Universal-Bibliotheksreihe des in Ditzingen bei Stuttgart ansässigen Verlages. Jüngst aufgenommen wurde Jakob Bidermanns „Cenodoxus“. Jakob Bidermanns lateinische Tragikomödie“ ist eines der wichtigsten Beispiele für das barocke Jesuitentheater und diente Goethe als Inspirationsquelle für „Faust I“. Die Ausgabe beruht auf der zeitgenössischen deutschen Übersetzung Joachim Meichels von 1635.
Reclam
Schöne Bücher mit Illustrationen, tollem Papier und ansprechender Schrift entstehen in der Reihe „Naturkunden“, betreut von der Autorin Judith Schalansky für den Berliner Verlag Matthes & Seitz.
Matthes & Seitz
Ziert jedes Buchregal: Von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet wurde die Gestaltung der Reihe „Reclam Bibliothek“ mit horizontalen Farbstreifen, die von Buch zu Buch variieren. Dieses Buch, herausgegeben von der Autorin Ulla Hahn, vereint Gedichte von Frauen aus drei Jahrtausenden – von Sappho bis zu Ingeborg Bachmann und zur Nobelpreisträgerin Louise Glück.
Verlag