Im Auftrag russischer Geheimdienste?: Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden

Die Sicherheitsbehörden haben einem Medienbericht zufolge in der Nähe von Berlin ein geheimes Waffenlager gefunden (Symbolfoto).
imago images/Horst Galuschka- Geheimes Waffenlager nahe Berlin entdeckt – laut Medien im Auftrag russischer Dienste.
- Im Depot in Brandenburg lagen zwei funktionsunfähig gemachte Handfeuerwaffen.
- Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Tat.
- Ein Tatverdächtiger wurde in Rumänien festgenommen; er könnte das Lager angelegt haben.
- Behörden überwachten das Depot, fanden aber keinen Abholer; Verfassungsschutz äußerte sich nicht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Sicherheitsbehörden haben einem Medienbericht zufolge in der Nähe von Berlin ein geheimes Waffenlager gefunden. Das Bundesamt für Verfassungsschutz gehe davon aus, dass es im Auftrag russischer Geheimdienste angelegt wurde, berichteten Norddeutscher Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk und „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag. In dem Depot in einem Wald in Brandenburg seien zwei Handfeuerwaffen gelagert worden.
Laut dem Bericht ermittelt inzwischen die Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein Tatverdächtiger sei vor einiger Zeit in Rumänien festgenommen worden. Dem Bericht zufolge könnte er das Waffenlager angelegt haben.
Waffen für Agenten hinterlegt
Die Beamten hätten einen Hinweis auf das Versteck bekommen und es schon im vergangenen Spätsommer gefunden, berichten die Medien. Deutsche Sicherheitsbehörden seien inzwischen davon überzeugt, dass die Waffen für Agenten hinterlegt wurden, die im Auftrag Russlands sogenannte kinetische Operationen ausführen sollten, also etwa Attentate.
Die gefundenen Waffen seien funktionsunfähig gemacht worden. Dann sei das Depot überwacht worden, aber ohne Erfolg. Möglicherweise hätten die Täter die Entdeckung mitbekommen, schreiben die Medien.
Der Verfassungsschutz wollte sich auf Anfrage der Medien nicht zu dem Fall äußern, die russische Botschaft habe auch nicht geantwortet.