Iran-Krieg
: Trump droht dem Oman mit Bombardierung

Der Oman soll zusammen mit Teheran an einem Mechanismus für die Straße von Hormus arbeiten - bislang ohne Einigung. Vom US-Präsidenten kommen einmal mehr drastische Worte.
Von
dpa
Washington
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US-Präsident Donald Trump steigt auf dem Flughafen Morristown in die Air Force One ein. (zu dpa: «Trump droht dem Oman mit Bombardierung»)

Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
  • Trump erhöht den Druck auf den Oman – er droht bei Hindernissen mit Bombardierung.
  • Oman und Iran verhandeln über Regeln für die Schifffahrt in der Straße von Hormus.
  • Bisher gibt es keine Einigung, Oman berichtet aber von konstruktiven Gesprächen.
  • Das Rahmenabkommen sieht eine Lösung in Absprache mit Anrainern und internationalem Recht vor.
  • Trump sagt, er stehe trotz abgelaufener Frist nicht unter Druck und rät Iran zum Einlenken.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll - bisher ohne Einigung. „Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren“, sagte Trump dem Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.

Das zwischen Teheran und Washington ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass der Oman und der Iran gemeinsam eine Lösung für die Schifffahrt finden - in Absprache mit den Anrainerstaaten und unter Berücksichtigung internationalen Rechts. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bisher aber nicht verkündet.

Trump hatte bereits im Mai mit einer Drohung Richtung Maskat für Verwunderung gesorgt. Der Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als „Schweiz des Nahen Ostens“ und hat wiederholt zwischen den USA und dem Iran vermittelt.

Trump sagte weiter, trotz der im Rahmenabkommen festgesetzten und mittlerweile abgelaufenen 60-Tage-Frist für vertiefte Verhandlungen mit dem Iran stehe er nicht unter Druck. „Ich habe es nicht eilig“, erklärte er. Dem Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die Weiße Fahne zu hissen. „Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde.“