STZ+STZ+Kettenmenschen in Westafrika
: Leben mit zwei Meter Radius

Zehntausende psychisch Kranke sind in Westafrika Monate, manchmal sogar Jahre an Bäume gekettet oder in Verliese gesperrt. Ein Reutlinger Verein kämpft dagegen an.
Von
Torben Becker
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Benjamin wurde in seinem Dorf an einen Holzstamm fixiert mit einem Stück Eisen. Heute lebt er wieder bei seiner Familie. Foto: Heinz Heiss

     
  • Andre Dembele ist aus der Fußfessel befreit worden, wurde lange Zeit im Zentrum in Bouake betreut und konnte wieder in sein Dorf zurück.

    Heinz Heiss
  • Veronique war bei einem Heiler im Osten der Elfenbeinküste und wurde dort über Monate unter einem Baum angekettet. Sie hörte Stimmen. Sie ist befreit worden und wieder zurück bei ihren Eltern.

    Heinz Heiss
  • Der „Zeit“-Journalist Wolfgang Bauer hat den Reutlinger Verein mitbegründet.

    Torben Becker
1 / 4