Konflikt im Nahen Osten: Seebehörde meldet Explosion nahe Tanker vor Jemens Küste

Ein LPG-Tanker (Flüssiggas) fährt in den Gewässern nördlich der Straße von Bab al-Mandab. (Archivbild)
Abdulnasser Alseddik/AP/dpa- Explosion nahe einem Tanker vor Jemens Küste gemeldet – südöstlich von Aden.
- UKMTO: laute Detonation in unmittelbarer Nähe, Besatzung unverletzt und sicher.
- Keine Hinweise auf Umweltschäden; Behörden untersuchen den Vorfall.
- Huthi reklamierten zuletzt mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer.
- Sorge um Bab al-Mandab: Engstelle ist zentrale Route für rund zehn Prozent des Seehandels.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor der Küste des Jemen ist es in der Nähe eines Tankers zu einer Explosion gekommen. Der Kapitän des Schiffes habe südöstlich der Hafenstadt Aden eine laute Explosion in unmittelbarer Nähe des Tankers gemeldet, teilte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mit.
Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt und in Sicherheit. Hinweise auf Umweltschäden gebe es bislang nicht. Die zuständigen Behörden untersuchten den Vorfall.
Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat zuletzt mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer für sich reklamiert. Zu dem aktuellen Vorfall äußerte sich die Miliz bisher nicht.
Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kürzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der über den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal führt. Durch die Bab al-Mandab («Tor der Tränen») laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen ab 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.
