Konflikt mit Hisbollah
: Israel greift Anhöhen Ali al-Taher im Südlibanon an

Die Angriffe im Libanon gehen trotz Waffenruhe weiter. Im Fokus steht dabei die Anhöhe Ali al-Taher, die Israel weiter regelmäßig angreift.
Von
red/dpa
Beirut

Nach einem israelischen Militärschlag im Südlibanon steigt Rauch in den Himmel auf – aufgenommen vom Norden Israels aus. Das israelische Militär greift weiter im Libanon an. (Archivfoto)

Leo Correa/AP/dpa
  • Israel greift weiter Ziele im Südlibanon an – Fokus auf die Anhöhen Ali al-Taher.
  • Bei Nabatija trafen Angriffe die Umgebung der Anhöhen, Explosionen auch anderswo.
  • NNA meldete Attacken in Bint Dschubail und südlich von Tyrus; Militär spricht von Routine.
  • Ali al-Taher gilt als strategisch wichtig und ist umkämpft zwischen Israel und Hisbollah.
  • Hisbollah will die Kontrolle nicht abgeben, dort soll ein Tunnelsystem bestehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das israelische Militär greift weiter im Libanon an. Getroffen wurden nach Angaben libanesischer Sicherheitskreise in der Nacht die Umgebung der Anhöhen von Ali al-Taher nahe der Stadt Nabatija. Auch aus anderen Teilen des Südlibanon wurden Explosionen gemeldet. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von Angriffen auch in den Bezirken Bint Dschubail und südlich der Küstenstadt Tyrus. Das israelische Militär teilte mit, es handle sich um „Routine-Angriffe“.

Die Anhöhen von Ali al-Taher bei Nabatija gelten wegen ihrer erhöhten Lage als strategisch wichtiger Punkt mit Blick auf weite Teile der Region. Sie sind ein umkämpftes Gebiet im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah. Das Gebiet ist seit Jahren ein wichtiger Einsatz- und Einflussraum der Hisbollah und damit ein wiederkehrender Brennpunkt im Konflikt mit Israel.

Aus Kreisen der Hisbollah hieß es, die Organisation werde die Kontrolle über Ali al-Taher an niemanden abgeben. Dort soll sich auch ein unterirdisches Tunnelsystem der Hisbollah befinden.

Trotz Waffenruhe ist das israelische Militär weiterhin im Südlibanon stationiert und verübt weiterhin nahezu täglich Angriffe. Die Kämpfe um Ali al-Taher standen dabei zuletzt im Fokus.