Krieg im Nahen Osten
: Trump: Derzeit keine Gespräche mit dem Iran

Wie geht es nach dem Auflaufen der 60-Tage-Frist weiter im Iran-Krieg? Ein neuer Post von US-Präsident Trump macht derweil wenig Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch.
Von
red/dpa
Washington
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US-Präsident Donald Trump (Archivbild).

Manuel Balce Ceneta/AP/dpa
  • Trump erklärt, es gebe derzeit keine Gespräche mit dem Iran und keine seien geplant.
  • Zuvor sagte er bei Fox News, die US-Regierung stehe in Kontakt mit Revolutionsgarden.
  • In der Vergangenheit widersprach der Iran Trumps Angaben zu Gesprächen wiederholt.
  • Trump behauptet, die Straße von Hormus bleibe offen – Angriffe auf Handelsschiffe dauern an.
  • Laut Trump ist die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe weiterhin intakt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er auf der Plattform Truth Social mit.

Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. In der Vergangenheit hatte Trump immer wieder Angaben über mutmaßliche Gespräche oder Verhandlungsstände mit dem Iran gemacht, die dieser dementierte.

Zudem behauptete Trump, die Straße von Hormus bleibe geöffnet. Tatsächlich gab es in den vergangenen Tagen immer wieder Angriffe auf Handelsschiffe. Der Schiffsverkehr auf der wichtigen Handelsroute nahm zuletzt wieder ab. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibe intakt, schrieb Trump weiter.