Krise der Autobauer
: EU-Kommission berät sich mit Autoindustrie

Am 30. Januar startet die Europäische Union einen Dialog mit Vertretern der Autoindustrie, also Unternehmen, Gewerkschaften und Zulieferern. Es geht um Perspektiven für eine kriselnde Branche.
Von
red/AFP
Stuttgart
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Europas Auto-Unternehmen haben derzeit mit Problemen zu kämpfen. (Symbolbild)

IMAGO/NurPhoto/IMAGO/Ying Tang

Die EU-Kommission berät ab dem Monatsende mit Autobauern, Zulieferern und Gewerkschaften über die Probleme der kriselnden europäischen Autoindustrie. Wie Brüssel am Montag mitteilte, soll der sogenannte strategische Dialog für die Zukunft der Autoindustrie am 30. Januar beginnen.

Die Gespräche unter der Leitung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen die Grundlage für einen europäischen Aktionsplan für die Autoindustrie liefern.

Dabei dürften unter anderem die CO2-Grenzwerte für Pkw auf der Tagesordnung stehen, die einige Autobauer in diesem Jahr verfehlen könnten. VW und Renault etwa wollen mögliche Strafzahlungen abwenden, unter den Herstellern herrscht allerdings keine Einigkeit. Deutschen Autobauern sind zudem die seit November geltenden Zusatzzölle der EU auf Elektroautos aus China ein Dorn im Auge.

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